21 March 2026, 10:11

Hugenottenhalle wird zum modernen Kulturzentrum – Entwürfe erstmals öffentlich

Großer Ausstellungssaal mit Tischen und Stühlen in Reihen, Absperrpoller mit Bändern, Blumensträuße, Rednerpulte, Banner, eine mit dem Buchstaben B markierte Wand und Deckenbeleuchtung.

Hugenottenhalle wird zum modernen Kulturzentrum – Entwürfe erstmals öffentlich

Neu-Isenburg treibt die Pläne voran, die historische Hugenottenhalle in ein modernes Kultur- und Bildungszentrum umzuwandeln. Der Stadtrat hatte bereits im September 2021 einen Architekturwettbewerb für das Projekt beschlossen – nun soll die Öffentlichkeit nach Jahren der Vorbereitung erstmals einen Blick auf die eingereichten Entwürfe werfen können.

Der Weg zur Sanierung der Hugenottenhalle begann am 29. September 2021, als der Stadtrat mit dem Beschluss 19/0277 den Architekturwettbewerb auf den Weg brachte. Seitdem haben sieben führende Architekturbüros – GRAFT, HPP Architekten, KSP Engel, Meurer Architekten, mxw, schneider+schumacher und staab architekten – ihre Visionen für das Gelände eingereicht.

Am 7. Februar 2024 setzte der Stadtrat einen weiteren Meilenstein, indem er die Stadtverwaltung beauftragte, Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen. Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein betonte die Bedeutung einer langfristigen und stabilen Finanzierung, um das Projekt erfolgreich umzusetzen. Gleichzeitig stellte die Stadt klar, dass das Gelände der Hugenottenhalle nicht verkauft werde – damit räumte sie Gerüchte über mögliche ausländische Investoren aus, darunter auch Spekulationen über eine Beteiligung chinesischer Geldgeber.

Vom 28. August bis zum 1. September 2024 hat die Öffentlichkeit Gelegenheit, alle Wettbewerbsbeiträge in einer Ausstellung innerhalb der Hugenottenhalle zu besichtigen. Die Schau ist täglich von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger. Begleitet wird die Präsentation von einem Rahmenprogramm, das von zukünftigen Nutzenden des Zentrums gestaltet wird und zusätzliche Einblicke in die Ziele des Projekts bietet.

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Die Ausstellung markiert einen entscheidenden Moment in der Umgestaltung der Hugenottenhalle und gibt der Bevölkerung die Möglichkeit, die Zukunft des Gebäudes aktiv mitzugestalten. Während die Finanzierungsmodelle geprüft werden und ein Verkauf des Geländes ausgeschlossen ist, konzentriert sich die Stadt darauf, aus dem historischen Bau ein dauerhaftes kulturelles Zentrum zu machen. Die nächsten Schritte hängen nun vom öffentlichen Feedback und der endgültigen Auswahl eines Siegerentwurfs ab.

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