Hünfelder Delegation stärkt Freundschaft mit Partnerstadt Landerneau in der Bretagne
Carolina SchleichHünfelder Delegation stärkt Freundschaft mit Partnerstadt Landerneau in der Bretagne
Eine 20-köpfige Delegation aus Hünfeld hat kürzlich ihre Partnerstadt Landerneau in der Bretagne besucht. Im Mittelpunkt der Reise standen kultureller Austausch, Netzwerkbildung und die Planung gemeinsamer zukünftiger Veranstaltungen. Finanziert wurde der Besuch durch den Deutsch-Französischen Bürgerfonds, den Stadtrat von Hünfeld sowie den örtlichen Partnerschaftsverein.
Die Gruppe wohnte während ihres Aufenthalts bei Gastfamilien in Landerneau. Am ersten Tag stellte Bürgermeister Leclerc die Delegation dem gewählten Stadtrat, der Kommunalverwaltung und der öffentlichen Einrichtung CAPLD vor. Zudem präsentierte er aktuelle und geplante lokale Projekte.
Im Verlauf des Besuchs besuchte die Delegation neue Einrichtungen, darunter ein Tenniszentrum, eine Sporthalle, eine Boule-Bahn und die örtliche Feuerwehrwache. Parallel liefen im Fonds Hélène & Édouard Leclerc die Vorbereitungen für eine bevorstehende Andy-Warhol-Ausstellung.
Vertreter beider Partnerschaftsvereine trafen sich, um die Details künftiger Austauschprogramme zu besprechen. Ein zentrales Thema war die Feier zum 60-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft, das für 2028 geplant ist. Bei einem festlichen Abendessen kamen Stadträte und Vereinsmitglieder zusammen, um die Bedeutung der langjährigen Verbindung zu unterstreichen.
Am folgenden Tag besuchte die Gruppe das Museum für bretonische Geschichte, bevor sie an einem Picknick und einem Spaziergang durch Camaret teilnahm. Zudem unternahm sie eine kurze Wanderung entlang der Klippen der Halbinsel Crozon. Lokale Politiker aus Hünfeld und Landerneau nutzten den Besuch, um Ideen auszutauschen und Kontakte zu vertiefen.
Für Oktober ist nun ein Gegenbesuch einer Delegation aus Landerneau in Hünfeld vorgesehen.
Die Reise festigte die Bindungen zwischen den beiden Städten durch kulturelle, politische und gesellschaftliche Begegnungen. Geplant sind unter anderem ein Rückkehrbesuch in Hünfeld noch in diesem Jahr sowie die weiteren Vorbereitungen für das 60-jährige Jubiläum im Jahr 2028.






