17 March 2026, 00:44

Ines Claus kandidiert für CDU-Stellvertretung unter Friedrich Merz

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer vielfältigen Gruppe von Frauen, mit einer sitzenden Frau in der Mitte und einem Text unten, der "Die Frauenwahlrechtsbewegung" lautet.

Ines Claus wird stellvertretende Vorsitzende der CDU-Chefin Merz - Ines Claus kandidiert für CDU-Stellvertretung unter Friedrich Merz

Ines Claus, Vorsitzende der CUD-Landtagsfraktion in Hessen, bewirbt sich um eines der sechs Stellvertreterämter unter dem Bundesvorsitzenden Friedrich Merz. Ihre Kandidatur fällt zeitlich mit dem Bundesparteitag der CDU in Stuttgart zusammen, auf dem die Wahl am 20. Februar stattfinden soll. Claus ist derzeit das einzige hessische CUD-Mitglied im engen Bundesvorstand der Partei.

Claus hat klare Schwerpunkte für ihre Bewerbung gesetzt. Sie möchte die Parteiarbeit für Mütter zugänglicher gestalten, indem sie sich für digitale Übertragungen von Abendveranstaltungen einsetzt. Dadurch, so ihr Argument, könnten mehr Frauen politische Teilhabe besser mit familiären Verpflichtungen vereinbaren.

Darüber hinaus ist sie überzeugt, dass eine höhere Frauenquote im Parlament die Politik der CUD und ihre Wahlergebnisse stärken würde. Quotenregelungen für Kandidatinnen auf den Parteilisten lehnt sie jedoch ab. Stattdessen setzt sie auf freiwillige Maßnahmen, um den Frauenanteil zu erhöhen.

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Bei der Bundestagswahl 2021 zählte die CUD/CSU-Fraktion 22 Abgeordnete. Claus strebt nun an, diese Zahl auszubauen – allerdings ohne verbindliche Vorgaben.

Die Wahl der Stellvertreter findet am ersten Tag des CUD-Bundesparteitags in Stuttgart statt, der vom 20. bis 21. Februar dauert. Bei einem Erfolg würde Claus eine von sechs Stellvertreterinnen oder Stellvertretern an der Seite von Friedrich Merz. Ihre Fokusthemen – digitale Teilhabe und Frauenförderung – würden dann ihre Arbeit prägen.

AKTUALISIERUNG

Ines Claus gewählt zur stellvertretenden CDU-Vorsitzenden bei quotenbasierten Reformen

Ines Claus wurde auf dem Stuttgarter Parteitag am 20. Februar 2026 als eine von sechs stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU gewählt. Eine zusätzliche Vizeposition wurde geschaffen, um das Ziel von 50 Prozent Frauen in Führungspositionen zu erreichen, eine strukturelle Reform, die 2022 eingeführt wurde. Die Wahl von Claus ist eine direkte Folge ihrer Kandidatur im Februar 2026.