IT-Ausfall in Wiesbaden legt Pandemie-Hotline und digitale Dienste lahm
Malte KrauseIT-Ausfall in Wiesbaden legt Pandemie-Hotline und digitale Dienste lahm
Wiesbaden von unerwartetem IT-Ausfall betroffen
Am Sonntag, dem 8. November, erlebte Wiesbaden einen plötzlichen IT-Ausfall, der zentrale städtische Dienstleistungen lahmlegte. Die Störung unterbrach die Pandemie-Hotline, verzögerte die Meldung von COVID-19-Fällen und blockierte vorübergehend die Kommunikation der Pressestelle. Mittlerweile arbeiten die Verantwortlichen daran, den Normalbetrieb wiederherzustellen.
Der unplanmäßige Ausfall begann am Sonntag und führte umgehend zu Problemen für Bürgerinnen, Bürger und Stadtmitarbeitende. Die Pandemie-Hotline war nicht erreichbar, sodass Anrufende keine Unterstützung erhielten. Zudem konnten die COVID-19-Fallzahlen nicht an das Robert Koch-Institut übermittelt werden, und der aktuelle Lagebericht erschien nicht auf der Website der Stadt.
Auch die Pressestelle war beeinträchtigt und konnte während der Störung keine Updates oder Pressemitteilungen veröffentlichen. Fachleute ermittelten zügig die Ursache und schlossen einen externen Cyberangriff aus. Bis Montag, den 9. November, nahm die Hotline ihren regulären Betrieb wieder auf, doch einige digitale Plattformen für Bürgerinnen und Bürger könnten noch vereinzelt Störungen aufweisen, während die Systeme stabilisiert werden.
Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende wandte sich an die Öffentlichkeit und bat um Geduld, während die Techniker die verbleibenden Probleme beheben. Die Stadtverwaltung wies die Bevölkerung an, für weitere Informationen die sozialen Medien der Stadt zu prüfen.
Der Ausfall unterbrach essenzielle Dienstleistungen einen ganzen Tag lang, bevor die meisten Funktionen wiederhergestellt wurden. Zwar ist die Hotline nun wieder erreichbar, doch bei einigen digitalen Angeboten kann es noch zu vorübergehenden Verzögerungen kommen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin und informieren über die offiziellen Kanäle.






