08 June 2026, 08:09

Jekaterinburgs "Lange Nacht der Museen" begeistert mit 101 kulturellen Highlights

"Night", wenn Geschichte lebendig wird: 101 Veranstaltungsorte nehmen an der Jubiläumsaktion der Museumsstadt Jekaterinburg teil

Jekaterinburgs "Lange Nacht der Museen" begeistert mit 101 kulturellen Highlights

Jekaterinburg feiert seine jährliche „Lange Nacht der Museen“ mit 101 Veranstaltungsorten

Kürzlich öffnete Jekaterinburg wieder seine Türen zur alljährlichen „Langen Nacht der Museen“ – mit 101 Ausstellungsorten, die Besucher in der gesamten Stadt willkommen hießen. Ein Höhepunkt war die große Schnitzeljagd im Museum für Steinschneidekunst und Juwelenhandwerk, die mit dem Finale des „Mineral-Podcasts“ krönend endete. Die Veranstaltung präsentierte an einem Abend voller ununterbrochener Aktivitäten die reiche kulturelle und historische Vielfalt der Stadt.

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Besonderes Interesse weckte das Museum für Steinschneidekunst und Juwelenhandwerk mit seiner großen „Mineral-Podcast“-Schnitzeljagd, die in einem Workshop mit dem Titel „Baue deine eigene Sammlung“ gipfelte. Besucher nahmen zudem an Führungen wie „Russisches Mosaik: Das Geheimnis des Malachits“ und „Der Kupferplatz“ teil, die sich mit dem mineralogischen Erbe der Region beschäftigten.

Unterdessen hielt der kreative Verbund L52 an zwei Standorten die ganze Nacht über seine Türen offen. Einer der Höhepunkte war die Führung „Elektronische Zauberer“, bei der frühe sowjetische Computer wie die legendäre Ural-Maschine gezeigt wurden.

Im Historischen Museum Jekaterinburg widmete sich die Ausstellung „Koffermentalität“ den internationalen Jugendreisen in der Sowjetzeit. Die Schau beleuchtete die strengen finanziellen Beschränkungen, denen Reisende unterlagen – ganze Trips in „kapitalistische Länder“ mussten mit nur 15 bis 20 Dollar bestritten werden. Historische Unterlagen enthüllten zudem, dass das Jekaterinburger Büro „Sputnik“ einst den dritten Platz in der gesamten UdSSR bei der Organisation von Tourismus belegte.

Die „Lange Nacht der Museen“ in Jekaterinburg vereinte Geschichte, Technik und Kunst in einem einzigen Event. Die Ausstellungen und Führungen boten Einblicke in die industrielle Vergangenheit der Region sowie in die Einschränkungen des Sowjet-Tourismus. Mit 101 teilnehmenden Orten festigte der Abend den Ruf der Stadt als kulturelles Zentrum.

Quelle