Jugendkonferenz in Frankfurt fordert mehr digitale Bildung und Mitsprache für junge Menschen
Liesbeth KuhlJugendkonferenz in Frankfurt fordert mehr digitale Bildung und Mitsprache für junge Menschen
Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Bundesländer trafen sich diese Woche in Frankfurt am Main zu einer zweitägigen Konferenz über Jugend- und Sozialfragen. Die von Hessens Jugend- und Sozialministerin Heike Hofmann geleitete Veranstaltung stand im Zeichen digitaler Herausforderungen und der Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe.
Die Konferenz fand am Donnerstag und Freitag statt, an der auch Bundesfamilienministerin Karin Prien teilnahm. Die Delegierten diskutierten zentrale Themen wie das Güte- und Teilhabegesetz (Gute-KiTa-Gesetz) sowie die Notwendigkeit stärkerer Investitionen in die Jugendhilfe.
Heike Hofmann forderte eine bessere Medienkompetenz und rief Politiker auf, junge Menschen stärker in Entscheidungsprozesse einzubinden. Dies folgte auf Forderungen von Jugendverbänden, die mehr Mitsprache bei der Gestaltung von Politiken einfordern, die sie direkt betreffen.
Die Teilnehmer verabschiedeten eine Leitresolution mit dem Titel „Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt – Kompetenzen für eine digitale Welt: Kompetenzen für Demokratie und Zukunft“. Das Dokument betont den verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien und die Bedeutung digitaler Fähigkeiten. Hessens Familienministerin Diana Stolz unterstrich zudem die Notwendigkeit sicherer digitaler Räume und einer verbesserten digitalen Bildung für junge Menschen.
Karin Prien unterstützte die Forderungen nach stärkerem Schutz und besseren Unterstützungssystemen für Kinder und Jugendliche und forderte, ihre Stimmen in politischen Debatten Gehör zu verschaffen.
Die Konferenz endete mit einem klaren Appell für mehr Finanzmittel in der Jugendhilfe und einer stärkeren Ausrichtung auf digitale Bildung. Die Resolution legt konkrete Schritte fest, um die Medienkompetenz zu fördern und junge Menschen aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft zu beteiligen. Nun liegt es an den Verantwortlichen in den Bundesländern, diese Maßnahmen umzusetzen.






