Kanzlei Voigt klärt mit KI-Musik über Unfallrechte auf
Eine deutsche Kanzlei setzt auf ungewöhnliche Rechtsberatung – per KI-generierter Musik. Die Sozietät Voigt, die in 28 Städten vertreten ist, hat mit der Kampagne "Voigt regelt" einen Song der fiktiven Band "Die Regler" veröffentlicht. Damit will sie Aufklärung über die Rechte von Autofahrern bei unverschuldeten Unfällen betreiben – und gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen.
Im Mittelpunkt der Aktion steht ein eingängiger Song, der auf Spotify und Apple Music verfügbar ist. Ergänzt wird das Projekt durch ein Musikvideo und Merchandise-Artikel, die über die Website der Kanzlei, gerechtsverkehr.de, abrufbar sind. Anders als klassische Anzeigen von Rechtsanwälten verbindet dieser Ansatz Unterhaltung mit Wissensvermittlung.
Henning Hamann, geschäftsführender Partner von Voigt, erläutert das Ziel: Fahrern ihre Ansprüche nach einem Unfall näherzubringen. Studien der Kanzlei zeigen, dass unvertretene Unfallopfer von Versicherungen oft 15 bis 20 Prozent weniger Entschädigung erhalten. Für Fuhrparkmanager können solche Wissenslücken erhebliche finanzielle Verluste bedeuten.
Die Musikbranche steht KI-generierten Inhalten zwar skeptisch gegenüber – Streamingdienste wie Spotify diskutieren weiterhin über Tantiemen und Qualitätsstandards. Voigts Kampagne hebt sich jedoch ab, indem sämtliche Erlöse an die "ETL Kinderträume Stiftung", eine gemeinnützige Einrichtung innerhalb des Unternehmensverbunds, fließen.
Die Initiative "Voigt regelt" vereint juristische Aufklärung mit modernem Marketing. Durch KI-Musik und eine erfundene Band erreicht die Kanzlei eine breitere Zielgruppe. Gleichzeitig macht sie auf die finanziellen Risiken aufmerksam, die drohen, wenn Autofahrer und Fuhrparkverantwortliche ohne anwaltliche Beratung bleiben.






