21 April 2026, 16:19

Klimaproteste in Braunschweig: Aktivisten fordern rasche Energiewende bis 2035

Eine Gruppe von Menschen mit Masken hält ein Banner mit der Aufschrift "Aufbruchsklima" vor einem Gebäude mit Bäumen und einem klaren Himmel.

Klimaproteste in Braunschweig: Aktivisten fordern rasche Energiewende bis 2035

Klimaschutzaktivisten in Braunschweig haben sich landesweiten Protesten gegen die Energiepolitik Deutschlands angeschlossen. Die Bewegung Fridays for Future kritisierte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche scharf, weil sie es versäumt habe, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Auch in Berlin, Hamburg, Köln und München fanden im Rahmen einer bundesweiten Aktionswelle Demonstrationen statt.

Während der Kundgebung in Braunschweig wies Alexander Dammmeier von Fridays for Future auf die jüngsten Fortschritte im Bereich der erneuerbaren Energien hin. Er betonte, dass diese mittlerweile 62 Prozent des deutschen Strombedarfs decken. Gleichzeitig warnte er, dass Reiches Politik diese Entwicklung gefährde.

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Der Aktivist Niko Schoss aus der gleichen Gruppe warf der Ministerin vor, den weiteren Ausbau sauberer Energien zu blockieren. Ihre Politik zemente die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, statt den Umstieg auf nachhaltige Alternativen zu beschleunigen, so Schoss. Er unterstrich, dass erneuerbare Energien nicht nur günstiger und klimafreundlich seien, sondern auch Arbeitsplätze sicherten und die heimische Wirtschaft stärkten.

Die Demonstranten forderten einen vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2035. Ihr Ziel ist es, der deutschen Industrie langfristige Planungssicherheit für Investitionen zu geben.

Die Proteste spiegeln die wachsende Unzufriedenheit mit dem Tempo der Energiewende wider. Die Aktivisten sind überzeugt, dass eine schnellere Umstellung auf erneuerbare Energien sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile bringen würde. Mit ihrer Forderung nach einem Ausstiegsdatum bis 2035 setzen sie die Politik unter Druck, ihre aktuellen Strategien zu überarbeiten.

Quelle