17 June 2026, 17:41

Kritik an E-Auto-Prämie: Warum chinesische Hersteller profitieren – und deutsche leer ausgehen

Händler: E-Auto-Subvention mainly goes to China

Kritik an E-Auto-Prämie: Warum chinesische Hersteller profitieren – und deutsche leer ausgehen

Die staatliche Kaufprämie für Elektroautos in Deutschland steht in der Kritik, da sie vor allem ausländischen Herstellern zugutekommt. Burkhard Weller, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), bemängelt, dass das Förderprogramm den Absatz neuer Elektrofahrzeuge nicht wie geplant ankurbelt. Stattdessen subventioniere es vor allem günstige Modelle aus chinesischer Produktion.

Gefördert werden alle Elektroautos, die seit dem 1. Januar 2026 zugelassen wurden. Käufer können je nach Modell und individueller Situation bis zu 6.000 Euro erhalten. Für das Programm sind insgesamt 3,5 Milliarden Euro vorgesehen.

Eine Umfrage des ZDK zeigt, dass die meisten geförderten Fahrzeuge im Preissegment zwischen 20.000 und 30.000 Euro liegen – und dabei handelt es sich überwiegend um chinesische Modelle. Bei den Weller-Gruppe-Autohäusern haben sich die Verkäufe dieser Fahrzeuge im Mai mehr als verdoppelt.

Deutsche Hersteller bieten derzeit keine Elektroautos in dieser Preisklasse an. Weller fordert, dass die Förderung – falls sie fortgesetzt wird – auch Gebrauchtwagen, den Ausbau der Ladeinfrastruktur, niedrigere Strompreise sowie transparente Preise an Ladestationen umfassen sollte. Um die Preisklarheit zu verbessern, schlägt er vor, Ladestationen wie Mobilfunk-Roaming zu behandeln.

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Das Förderbudget beträgt 3,5 Milliarden Euro. Wellers Vorschläge zielen darauf ab, die Unterstützung über den Neuwagenkauf hinaus auszuweiten. Seine Kritik macht deutlich, dass das aktuelle Programm vor allem ausländischen – und insbesondere chinesischen – Herstellern zugutekommt.

Quelle