03 May 2026, 00:16

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere löst Empörung aus

Schwarzes und weißes Plakat mit der Aufschrift 'Vergewaltigung auf Vergewaltigung oder die Gerechtigkeit, die in ihrer eigenen Falle gefangen ist' in fetter schwarzer Schrift, wahrscheinlich Ankündigung einer Comedy-Show.

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere löst Empörung aus

„Britain’s Got Talent“-Juror KSI gerät in die Kritik, nachdem ein altes Video auftauchte, in dem er einen geschmacklosen Witz über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Das 2017 auf YouTube veröffentlichte, inzwischen gelöschte Video hat erneut Empörung ausgelöst – vor allem bei Initiativen gegen häusliche Gewalt, die seine Äußerungen als inakzeptabel verurteilen.

Der Aufruhr entstand durch eine gelöschte YouTube-Aufnahme, in der KSIs Mutter ihm riet, beim Sex Verhütungsmittel zu verwenden. Daraufhin antwortete er: „Wenn sie schwanger wird, boxe ich einfach das Baby raus.“ Der bereits fast zehn Jahre alte „Scherz“ sorgt nun für breite Verurteilung.

Eine Sprecherin der Hilfsorganisation Women’s Aid bezeichnete die Bemerkung als „ziefst beunruhigend“. Sie wies darauf hin, dass schwangere Frauen ohnehin ein erhöhtes Risiko für häusliche Gewalt tragen – solche Aussagen seien daher besonders schädlich. Die Organisation betonte, dass Gewalt niemals als Witz verharmlost werden dürfe, unabhängig von der Absicht.

Ein Vertrauter KSIs räumte zwar ein, dass das Video alt sei, zeigte aber Reue: Der ehemalige YouTuber und heutige Juror erkenne mittlerweile, dass seine Worte „dumm und falsch“ gewesen seien und nicht mehr seiner heutigen Haltung entsprächen.

Mittlerweile wurde der Clip von YouTube entfernt, doch die Kontroverse hält an. Aktivist:innen warnen, dass Witze, die Gewalt gegen Frauen – insbesondere gegen Schwangere – verharmlosen, reale Schäden anrichten können. KSI selbst hat sich zu der erneuten Kritik bisher nicht öffentlich geäußert.

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