Kunstprojekt "Kombination" verbindet sechs Sauerland-Städte durch Wortpaare und Dialog
Malte KrauseKunstprojekt "Kombination" verbindet sechs Sauerland-Städte durch Wortpaare und Dialog
Ein ehrgeiziges Kunstprojekt entfaltet sich in sechs Städten des Hochsauerlandkreises. Unter dem Titel "Kombination" zeigt der Künstler Lars Breuer eine Ausstellung, die gleichzeitig in Arnsberg, Bestwig, Brilon, Meschede, Schmallenberg und Sundern zu sehen ist. Das Projekt erkundet die Themen Kommunikation und Konsens anhand auffälliger Wortpaare, die im öffentlichen Raum präsentiert werden.
Die Ausstellung knüpft an Breuers früheres Werk "Aufruhr" an, das fünf Kommunen – Arnsberg, Möhnesee, Meschede, Sundern und Neheim-Hüsten – durch gemeinsame Geschichte und Geografie verband. Diese Städte sind durch ihre Lage im Sauerland, ihre Verbindung zum ehemaligen Herzogtum Westfalen sowie durch Landschaften wie das Möhnetal und das Ruhrgebiet geprägt. "Kombination" erweitert nun diesen regionalen Dialog.
In Arnsberg wird die Teilnahme der Stadt besonders durch ihre eigenen Gegensätze deutlich: Ein Banner an der Auferstehungskirche zeigt die Wortpaarung "KONSENS – KONTRAST" und spiegelt damit das Nebeneinander von Verwaltungsgebäuden, Industriezonen, Fachwerkhäusern und moderner Architektur wider. Die vielfältigen Stadtteile mit ihren unterschiedlichen Traditionen unterstreichen die Notwendigkeit von Zusammenarbeit – ein zentrales Motiv in Breuers Werk.
Der Startschuss für das Projekt fällt mit einer öffentlichen Diskussion am 21. September um 18 Uhr auf dem Kaiser-Otto-Platz in Meschede. Zuvor gibt es am 14. September um 15 Uhr einen KünstlerTalk mit Lars Breuer in der Arnsberger Auferstehungskirche, der bewusst auf den Tag des offenen Denkmals gelegt wurde. Gefördert wird das Projekt vom Hochsauerlandkreis und der Sparkasse Mitten im Sauerland.
Die Ausstellung endet am 18. Januar 2026 mit einer Abschlussveranstaltung um 11 Uhr im Lenneatelier in Schmallenberg.
Breuers "Kombination" verbindet sechs Sauerland-Städte durch Kunst und gemeinsame Reflexion. Mit Veranstaltungen von Künstlergesprächen bis zu öffentlichen Diskussionen läuft das Projekt bis Anfang 2026. Unterstützt durch regionale Förderung verwandelt es lokale Gegensätze und Verbindungen in ein kollektives Erlebnis.






