17 March 2026, 12:12

"Made in Hesse": Wie hessische Innovationen die Welt eroberten

Schwarzes und weißes Zeichnung eines belebten Stahlwerks aus den 1910er Jahren mit Arbeitern, Pfählen und Maschinen.

"Made in Hesse": Wie hessische Innovationen die Welt eroberten

Eine neue Ausstellung feiert Hessens industrielles Erbe

Letzten Mittwoch eröffnete im Haus der Stadtgeschichte die Ausstellung "Made in Hesse – Globale Industriegeschichten", die zeigt, wie Produkte und Innovationen aus der Region weltweit ganze Branchen prägten. Eröffnet wurde die Schau von Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, der die lokalen Leistungen mit globaler Strahlkraft in den Mittelpunkt stellte.

Die Ausstellung zeichnet die Ursprünge hessischer Erfindungen und Marken nach, die international bekannt wurden. Zu den vorgestellten Branchen zählen die Seifenherstellung, chemische Farbstoffe und die Lithografie – allesamt in Hessen entstanden, bevor sie sich weltweit verbreiteten. Eine zentrale Rolle spielt dabei Offenbach, wo Schwenke besonders die Verdienste des Seifenherstellers Kappus und des Chemieunternehmens Oehler würdigte.

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Ein weiterer Höhepunkt ist der Bezug der Stadt zur Lithografie, die von Alois Senefelder erfunden wurde. Offenbach entwickelte sich zu einem Zentrum dieser Drucktechnik und festigte so Hessens Ruf als Innovationsstandort. Ergänzt wird die Ausstellung durch digitale Angebote unter www.made-in-hessen.online.de, die Besuchern ermöglichen, die Inhalte über die physische Schau hinaus zu erkunden.

Das Projekt entstand in breiter Zusammenarbeit: Vier Museen, der Hessische Museumsverband und das Hessische Wirtschaftsarchiv arbeiteten Hand in Hand, unterstützt von Universitäten und privaten Sammlern. Bei der Eröffnung ehrten Schwenke, der ehemalige hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori gemeinsam den anhaltenden globalen Einfluss der Region.

Die Ausstellung ist bis zum 16. Februar 2025 für die Öffentlichkeit zugänglich.

"Made in Hesse" rückt das industrielle Erbe der Region ins Rampenlicht – von Alltagsprodukten bis zu bahnbrechenden Technologien. Besucher können diese Geschichten bis Anfang 2025 vor Ort oder online entdecken. Das Projekt unterstreicht, wie lokale Innovationen einst weit über Hessens Grenzen hinauswirkten.

Quelle