12 March 2026, 18:12

Merz würdigt Personenschützer zum 75. Jubiläum des BKA

Ein altes Schriftstück mit Handschrift, das ein deutsches Regierungszertifikat mit Text und einem Logo oben zeigt.

Merz lobt seine persönlichen Schutzbefohlenen bei BKA-Jubiläum - Merz würdigt Personenschützer zum 75. Jubiläum des BKA

Bundeskanzler Friedrich Merz ehrt Personenschützer zum 75. Jubiläum des Bundeskriminalamts

Zum 75-jährigen Bestehen des Bundeskriminalamts (BKA) hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Beamten gewürdigt, die für seinen persönlichen Schutz zuständig sind. Seit der Gründung der Behörde im Jahr 1951 sichert das BKA rund um die Uhr jeden Bundeskanzler – von Konrad Adenauer bis Olaf Scholz – sowie Spitzenkandidaten der großen Parteien ab. Merz nutzte den Anlass, um die enge Verbindung zu betonen, die ihn mit seinem Personenschutzteam verbindet.

Die Schutzabteilung des BKA hat in den vergangenen Jahrzehnten mindestens 15 bis 20 hochrangige Persönlichkeiten bewacht. Dazu zählen alle neun Bundeskanzler seit 1951 sowie führende Politiker wie Willy Brandt, Helmut Schmidt und Gerhard Schröder bereits vor ihrer Amtszeit. Auch Merz erhält mittlerweile denselben umfassenden Schutz – die Beamten begleiten ihn sowohl in Deutschland als auch auf Auslandsreisen überallhin.

Bei der Jubiläumsveranstaltung sprach Merz offen über die Herausforderungen eines Lebens unter ständigem Schutz. Einfache, spontane Aktivitäten wie Joggen oder Radfahren sind ohne sein Sicherheitsteam nicht mehr möglich. Trotz dieser Einschränkungen beschrieb er das Verhältnis zu den Beamten als herzlich und von großem Vertrauen geprägt – selbst in privaten und familiären Momenten.

Merz hob zudem die anspruchsvolle Natur ihrer Arbeit hervor. Der Beruf erfordert nicht nur körperliche Belastbarkeit, sondern auch mentale Stärke, da die Beamten stets wachsam bleiben müssen. In seinen öffentlichen Worten betonte er seine Dankbarkeit für ihr Engagement und ihre Professionalität.

Die Rolle des BKA beim Schutz der politischen Führung Deutschlands ist heute ebenso unverzichtbar wie bei seiner Gründung. Merz' Würdigung spiegelt sowohl die persönlichen Opfer der Personenschützer wider als auch die lange Tradition ihres Dienstes. Ihre Arbeit garantiert die Sicherheit von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens – doch sie schränkt zugleich die Spontanität im Alltag der Beschützten ein.

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