Monatelange Vollsperrung: Bahnverkehr im Süden Frankfurts steht still
Gustav JacobMonatelange Vollsperrung: Bahnverkehr im Süden Frankfurts steht still
Große Bahnstrecke im Süden Frankfurts für über einen Monat gesperrt
Ab dem 4. April wird eine wichtige Eisenbahnstrecke im Süden Frankfurts für mehr als einen Monat vollständig gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Forsthaus und Südbahnhof; die Bauarbeiten dauern bis zum 15. Mai. In dieser Zeit kommt es bei mehreren Zugverbindungen zu Ausfällen oder Umleitungen.
Im Mittelpunkt der Baumaßnahmen steht die Sanierung eines höhengleichen Kreuzungsbauwerks in der Nähe von Forsthaus. Dort werden neue Pfahlgründungen errichtet und zwei provisorische Brücken gebaut, über die die Züge geleitet werden, während die dauerhafte Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße ersetzt wird. Nach dem Rückbau von Dammabschnitten kommen Schwerlastkrane zum Einsatz, um die neuen Konstruktionen zu positionieren.
Für den Fahrgastverkehr ergeben sich erhebliche Änderungen: Die Linie RE59 zwischen Frankfurt-Ost und dem Fernbahnhof Frankfurt Flughafen entfällt komplett. Auf der Strecke RB58 werden die Züge tagsüber über Frankfurt-Louisa umgeleitet, während der Nachtverkehr zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk eingestellt wird. Auch einige Früh- und Spätverbindungen im Fernverkehr fallen aus oder bedienen bestimmte Halte nicht.
In dieser Phase beginnen zudem die Arbeiten an den Widerlagern für die neue Eisenbahnbrücke. Die provisorischen Brücken bleiben bis zur Fertigstellung des dauerhaften Bauwerks Ende 2027 in Betrieb.
Die sechswöchige Vollsperrung startet am 4. April; Züge werden umgeleitet oder fallen aus, um die Modernisierungsarbeiten zu ermöglichen. Pendler auf den betroffenen Strecken sollten sich nach Alternativen umsehen. Die neue Brücke soll Ende 2027 vollständig in Betrieb gehen.






