Neu-Isenburgs Wirtschaft boomt trotz sinkender Beschäftigtenzahlen
Neu-Isenburg verzeichnet ein stetiges Wirtschaftswachstum, trotz eines leichten Rückgangs bei den Beschäftigtenzahlen. Mitte 2025 zählte die Stadt 34.058 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – ein Rückgang um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch ist die Beschäftigung im vergangenen Jahrzehnt um 24 Prozent gestiegen, was auf eine langfristige Expansion hindeutet.
Die Wirtschaftslage der Stadt bleibt dynamisch. 2025 waren in Neu-Isenburg 6.969 Unternehmen ansässig, was einem Zuwachs von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Den größten Anteil machte der Dienstleistungssektor mit 4.531 Betrieben aus, gefolgt vom Einzelhandel (1.503) und dem Handwerk (809). Auch die Industrie war mit 126 ansässigen Unternehmen gut vertreten.
Die Zahl der Neugründungen stieg 2025 auf 765, was die Attraktivität der Stadt für Unternehmer unterstreicht. Prominente Unternehmen wie die SAIC Motor Deutschland GmbH, Envisics und die NMB-Minebea GmbH ließen sich dort nieder und gesellten sich zu etablierten Namen wie Kerry Ingredients und FraSec Aviation Security.
Die lokale Wirtschaft erzielte 2025 rund 88,8 Millionen Euro an Gewerbesteuereinnahmen – ein Anstieg von 28,6 Prozent im Vergleich zum Vorzehnt. Die Einwohner verzeichneten eine durchschnittliche Kaufkraft von 31.172 Euro pro Kopf, was laut GfK-Index 5,5 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt. Diese finanzielle Stärke zieht eine große Zahl an Pendlern aus dem Umland an; der Nettoüberschuss lag bei 16.938 Einpendlern.
Bis Ende 2025 wuchs die Einwohnerzahl Neu-Isenburgs auf 41.546, ein moderater Anstieg um 0,7 Prozent.
Die Wirtschaft Neu-Isenburgs zeigt sich widerstandsfähig: Die Zahl der Unternehmen steigt, und die Kaufkraft bleibt hoch. Die Fähigkeit der Stadt, große Unternehmen anzuziehen und hohe Gewerbesteuereinnahmen zu generieren, unterstreicht ihre wirtschaftliche Stabilität. Trotz eines leichten Beschäftigungsrückgangs bleiben die langfristigen Trends positiv.






