12 March 2026, 22:12

Neun Gießener Studierende erhalten Deutschlandstipendium durch SWG-Förderung

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Sonne in Deutschland zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Datendetails bereitstellt.

Neun Gießener Studierende erhalten Deutschlandstipendium durch SWG-Förderung

Neun Studierende in Gießen erhalten dank einer Kooperation mit den Stadtwerken Gießen (SWG) finanzielle Förderung durch das Deutschlandstipendium. Jede Geförderte und jeder Geförderte erhält monatlich 300 Euro – die Hälfte davon übernimmt der lokale Versorger. Das Stipendium würdigt dabei nicht nur herausragende Studienleistungen, sondern auch gesellschaftliches Engagement und persönliche Umstände, unabhängig von Einkommen oder Staatsangehörigkeit.

Das Deutschlandstipendium ist ein bundesweites Programm zur Unterstützung besonders begabter Studierender in ganz Deutschland. Es wird nicht auf BAföG-Leistungen angerechnet und muss nicht zurückgezahlt werden. Die Förderung läuft mindestens zwei Semester oder bis zum Studienabschluss – je nachdem, was zuerst eintritt.

Die SWG engagiert sich seit 2012 für die Initiative und trägt maßgeblich zu ihrem langfristigen Erfolg bei. In diesem Jahr studieren sechs der neun Gießener Stipendiatinnen und Stipendiaten an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), die übrigen drei an der Justus-Liebig-Universität.

Sechs der Geförderten absolvieren Studiengänge mit Bezug zu den Schwerpunktthemen der SWG – Energie, Umwelt und nachhaltige Transformation. Die beiden anderen streben einen Abschluss in medizinischen Fächern an. Das Programm steht sowohl Erstsemestern als auch höheren Fachsemestern offen und wird je zur Hälfte vom Bund und von privaten Förderern finanziert.

Das Stipendium bietet Studierenden für mindestens zwei Semester verlässliche finanzielle Unterstützung und entlastet sie so im Studienalltag. Durch das anhaltende Engagement der SWG profitiert auch künftig lokaler Nachwuchs in zukunftsrelevanten Fachbereichen. Die flexiblen Vergabekriterien ermöglichen dabei einer breiten Vielfalt an Studierenden den Zugang zur Förderung.

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