Offenbach erhöht Kita-Essenskosten um 20 Euro monatlich – Eltern müssen bald tiefer in die Tasche greifen
Carolina SchleichOffenbach erhöht Kita-Essenskosten um 20 Euro monatlich – Eltern müssen bald tiefer in die Tasche greifen
Essenskosten in Offenbachs Kitas steigen um 20 Euro pro Monat
Die Verpflegungsgebühren in den Offenbacher Kindertageseinrichtungen sollen um 20 Euro im Monat erhöht werden. Die erste Anpassung seit fast sechs Jahren wird nötig, da die aktuellen Elternbeiträge die tatsächlichen Kosten für die Mahlzeiten nicht mehr decken. Wann genau die Änderungen in Kraft treten, teilen die Träger den Eltern mit.
Der Magistrat der Stadt hat die Erhöhung für die städtischen Einrichtungen bereits beschlossen. Die endgültige Zustimmung des Stadtparlaments steht jedoch noch aus. Falls der Beschluss durchgeht, gilt die neue Gebühr für kommunale Kitas, während die EKO (Evangelischer Kirchen-Kita-Verband) ihre erhöhten Sätze bereits ab dem 1. Februar einführen wird.
Inflation treibt Preisanpassung voran Vor allem die gestiegenen Lebensmittelpreise machen die Anpassung notwendig. Der aktuelle Elternbeitrag von 80 Euro pro Monat ist seit 2018 unverändert geblieben und deckt die realen Ausgaben nicht mehr ab. Künftig sollen Eltern entweder 100 Euro über elf Monate oder 92 Euro verteilt auf zwölf Monate zahlen.
Bevor die städtischen Kitas die Erhöhung umsetzen können, muss zunächst die Gebührensatzung geändert werden. Sobald die Änderungen feststehen, informieren die jeweiligen Träger die Eltern individuell.
Ziel: Deckung der tatsächlichen Verpflegungskosten Mit der geplanten Anpassung soll die Lücke zwischen Elternbeiträgen und den realen Essenskosten geschlossen werden. Nach der endgültigen Beschlussfassung zahlen Familien entweder 100 Euro über elf Monate oder 92 Euro monatlich für ein volles Jahr. Die Entscheidung der Stadt folgt auf Jahre unveränderter Sätze – trotz steigender Lebenshaltungskosten.






