Ölpreise stürzen ab, Gold glänzt – Märkte zwischen Hoffnung und Risiko
Liesbeth KuhlÖlpreise stürzen ab, Gold glänzt – Märkte zwischen Hoffnung und Risiko
Ölpreise geben deutlich nach, Gold legt zu – Märkte bleiben in Bewegung
Die Ölpreise sind am Freitag deutlich gefallen, wobei die Nordsee-Sorte Brent auf 92,21 US-Dollar pro Barrel sank. Der Rückgang entspricht einem Minus von 1,50 Dollar oder 1,6 Prozent im Vergleich zur vorherigen Handelssitzung. Gleichzeitig stiegen die Goldpreise, da Anleger die globalen Entwicklungen genau verfolgten.
In Frankfurt wies der Marktanalyst Andreas Lipkow auf eine vorsichtige Optimismusstimmung unter Investoren hin, während das Wochenende näher rückte. Gleichzeitig warnte er, dass sich die Lage im Iran trotz der Verlängerung des Waffenstillstands unerwartet zuspitzen könnte.
Der Euro gab gegenüber dem Dollar leicht nach und notierte am Freitagnachmittag bei 1,1643 US-Dollar. Umgekehrt brachte es der Dollar auf einen Gegenwert von 0,8589 Euro. Die Goldpreise legten um 0,8 Prozent zu, wobei eine Unze im Nachmittagshandel 4.531 US-Dollar bzw. 1.251,11 Euro erreichte.
Anleger im DAX konzentrierten sich auf die Aktien von Airbus, Zalando und MTU Aero Engines. Auch zyklische Automobilwerte und Chemieunternehmen standen im Fokus. Die KI-Revolution weitete sich weiter aus und trat in ihre dritte Phase ein, mit wachsendem Einfluss auf hardwarenahe Branchen. Dell verzeichnete einen starken Anstieg der Auftragseingänge, was die Auswirkungen der KI auf die traditionelle Industrie unterstrich.
Die Ölpreise schlossen im Minus, während Gold moderate Gewinne verbuchte. Auf den Devisenmärkten zeigten sich leichte Bewegungen, wobei Euro und Dollar sich gegenseitig anpassten. Analysten blieben wachsam angesichts geopolitischer Risiken und branchenspezifischer Trends.
