30 April 2026, 16:30

Osnabrücker Karneval bricht Traditionen mit erstem ausländischem Prinzen-Duo

Eine Zeichnung eines Mannes und einer Frau in traditioneller Kleidung vor einer Karnevals Szenerie, beschriftet mit "le carnaval d'un merle blanc" in einer festlichen Atmosphäre.

Osnabrücker Karneval bricht Traditionen mit erstem ausländischem Prinzen-Duo

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee zwei Prinzen als sein königliches Duo gekrönt. Die Entscheidung markiert ein neues Kapitel für das Fest – einer der Prinzen ist zudem der erste Träger eines ausländischen Passes in dieser Rolle. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte den Schritt als zeitgemäß und sinnvoll.

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Das Komitee brach mit der Tradition, indem es statt des üblichen Prinzessinnen-Prinzen-Paares zwei Prinzen ernannte. Einer von ihnen, Prinz Yut I., wurde in Thailand geboren und ist die erste königliche Figur in der Geschichte des Osnabrücker Karnevals, die aus dem Ausland stammt.

Bei der Bekanntgabe betonte Oberbürgermeisterin Pötter, der Moment sei ideal für ein solches Duo. Ihre Wahl sei ein starkes Symbol für den Karneval, der zeige, dass Freude und Feiern Menschen selbst in schwierigen Zeiten zusammenbringen könnten. Pötter hob zudem die Bedeutung von Freiheit hervor und unterstrich, dass das Fest allen die Möglichkeit biete, sich so zu zeigen, wie sie wirklich sind.

Die Entscheidung verleiht den Osnabrücker Karnevalsfeierlichkeiten eine neue Dynamik. Mit zwei Prinzen an der Spitze hoffen die Veranstalter, dass dieser Schritt den Geist von Offenheit und Zusammenhalt widerspiegelt, der das Fest prägt. Gleichzeitig setzt die Ernennung einen Präzedenzfall für künftige königliche Auswahlverfahren in dieser Tradition.

Quelle