23 March 2026, 06:12

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln – Millionen Tiere leiden jährlich

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Fahne im Hintergrund und dem Text "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden" unten.

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln – Millionen Tiere leiden jährlich

Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Freizeitjagd und Angeln in Deutschland. Jedes Jahr verletzen Angler Millionen von Fischen, verursachen ihnen Qualen und einen langsamen Erstickungstod, während Jäger über fünf Millionen Wildtiere und 200.000 Katzen aus reiner Sportlust töten. Die Organisation argumentiert, dass diese Aktivitäten weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar seien.

PETAs Kampagne rückt die Schäden durch Freizeitjagd und -fischerei in den Fokus. Fische, die oft als weniger empfindungsfähig wahrgenommen werden, sind in Wahrheit zu komplexen Verhaltensweisen fähig. Internationale Studien belegen, dass sie sich im Spiegel erkennen, Freundschaften schließen und über bemerkenswerte kognitive Fähigkeiten verfügen. Trotzdem fügen Angler ihnen weiterhin Verletzungen zu, die zu langem Leiden führen.

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In Deutschland gibt es derzeit in keinem Bundesland Gesetze, die diese Praktiken einschränken oder verbieten. PETA-Sprecher Peter Höffken betont, dass die Jagd die sozialen Strukturen wildlebender Tiere zerstört und paradoxerweise deren Fortpflanzungsraten erhöht. Die Organisation warnt zudem, dass die Jagd Kinder mit Gewalt konfrontiert und die Schädigung von Tieren normalisiert.

Aktuell zirkulieren mehrere Petitionen, die sich mit diesen Problemen befassen. Gefordert werden Verbote von Trophäenjagd-Fotos im Internet, ein Stopp der Drückjagden sowie der Schutz von Kindern vor der Konfrontation mit Jagdgewalt. Zudem gibt es Aufrufe zum Boykott von Kantonen, die Wölfe töten, und zu Beschränkungen des Verkaufs von tiergefährdenden Netzen.

PETA appelliert an alle, die Tiere respektieren, Jagd- und Angelveranstaltungen vollständig zu meiden. Die Organisation besteht darauf, dass ethische und ökologische Bedenken diese Praktiken ein für alle Mal beenden sollten.

Der Vorstoß, Freizeitjagd und -fischerei zu verbieten, kommt zu einer Zeit, in der die Erkenntnisse über das Leidensvermögen von Tieren immer deutlicher werden. Da jährlich Millionen von Tieren getötet oder verletzt werden, zielen PETAs Petitionen auf rechtliche wie kulturelle Veränderungen ab. Das Ergebnis könnte prägend dafür sein, wie Deutschland in den kommenden Jahren mit Wildtieren umgeht.

Quelle