01 May 2026, 08:15

Pfeffenhausen erhält 54 Millionen Euro für revolutionäres Wasserstoffzentrum

Ein stylischer, moderner Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug mit glänzendem Schwarzlack, beschriftet mit seinen Komponenten einschließlich der Batterie und des Kraftstofftanks, vor einem hellgelben Hintergrund.

Pfeffenhausen erhält 54 Millionen Euro für revolutionäres Wasserstoffzentrum

Pfeffenhausen sichert Millionenförderung für neues Wasserstoff-Technologiezentrum nach bundesweitem Wettbewerb

Das bayerische Pfeffenhausen hat nach dem Gewinn eines bundesweiten Wettbewerbs bedeutende Fördergelder für ein neues Wasserstoff-Kompetenzzentrum erhalten. Wie das Bundesverkehrsministerium am 10. Februar 2026 bekannt gab, fließen 54 Millionen Euro in das Wasserstoff-Technologie- und Anwendungszentrum (WTAZ). Bei der feierlichen Bekanntgabe waren hochrangige Vertreter anwesend, darunter Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder.

Ein entscheidender Schritt gelang dem Projekt bereits im September 2021, als Pfeffenhausen als einer von vier Standorten für das Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff ausgewählt wurde. Seither schreiten die Planungen stetig voran. Bei der Februar-Veranstaltung betonte Bürgermeister Florian Hölzl, dass die nun rechtssicheren Förderzusage die jahrelangen Vorarbeiten belohne.

Die Bundesregierung stellt dem WTAZ insgesamt 54 Millionen Euro zur Verfügung. Davon entfallen 22 Millionen auf zwei Wirtschaftskonsortien, die eine wasserstofftaugliche Testhalle sowie eine Verflüssigungsanlage errichten sollen. Weitere 32 Millionen erhalten drei regionale Hochschulen für Forschungs- und Prüfeinrichtungen innerhalb der Halle.

Auch der Freistaat Bayern beteiligt sich mit bis zu 30 Millionen Euro an der Initiative. Ministerpräsident Söder unterstrich, dass die Strahlkraft des Zentrums weit über die Region hinausreiche. Mit dem Baubeginn wird jedoch frühestens Ende 2026 gerechnet.

Die Förderung festigt Pfeffenhausens Rolle in der deutschen Wasserstoffstrategie. Unternehmen und Hochschulen können nun die detaillierte Planung für die Testhalle und Forschungsflächen vorantreiben. Sobald das WTAZ in Betrieb geht, wird es sowohl die industrielle Entwicklung als auch die akademische Forschung im Bereich Wasserstofftechnologie voranbringen.

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