18 April 2026, 22:10

"Postkarten für den Iran": Wie 44 Fotos Solidarität und Spenden mobilisieren

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Fotos von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

"Postkarten für den Iran": Wie 44 Fotos Solidarität und Spenden mobilisieren

Eine Gruppe von 22 Fotograf:innen hat die Aktion "Postkarten für den Iran" ins Leben gerufen, um iranische Frauen und lokale Journalist:innen zu unterstützen. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg initiierte das Projekt, um sowohl Spenden als auch Aufmerksamkeit für die Situation im Iran zu generieren. Bereits in den ersten Tagen verzeichnete die Kampagne großen Zuspruch – über 100 Postkartensets wurden innerhalb weniger Tage verkauft.

Im Rahmen der Aktion werden Sets mit 44 Postkarten angeboten, auf denen jeweils Arbeiten der beteiligten Fotograf:innen zu sehen sind. Der Preis beträgt 22 Euro, wobei der gesamte Erlös direkt an bedürftige Iraner:innen geht. Rothenberg, der die Kämpfe der Menschen im Iran sichtbar machen wollte, erkannte, dass neben finanzieller Hilfe auch Aufklärung und das Erzählen ihrer Geschichten von zentraler Bedeutung sind.

Eine der beteiligten Künstlerinnen, Chiara Baluch, äußerte sich stolz darüber, Teil des Projekts zu sein. Sie ist überzeugt, dass selbst kleine Initiativen wie diese nachhaltige Veränderungen bewirken können. Zudem arbeitet das Team mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder sinnvoll eingesetzt werden.

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Rothenbergs Ziel ist es, mindestens 200 Sets zu verkaufen – und damit die anfänglichen Verkaufszahlen zu verdoppeln. Die Initiative hat bereits Künstler:innen und Communities zusammengebracht und so Zusammenarbeit und Solidarität gefördert.

Die "Postkarten für den Iran"-Kampagne hat schnell an Fahrt aufgenommen, wobei die ersten Verkäufe die Erwartungen übertrafen. Die eingenommenen Mittel kommen iranischen Frauen und Journalist:innen zugute, während das Projekt gleichzeitig darauf abzielt, ihre Geschichten im öffentlichen Bewusstsein zu halten. Die Organisator:innen planen, in den kommenden Wochen die Reichweite zu vergrößern und die Verkäufe weiter zu steigern.

Quelle