15 May 2026, 14:16

Pwn2Own Berlin 2026: Hacker decken 24 Zero-Day-Lücken an nur einem Tag auf

Ein pixeliges Hacker-Gesicht in der Mitte eines Bildschirms mit dem Wort "Hacker" und Binärcode drumherum.

Pwn2Own Berlin 2026: Hacker decken 24 Zero-Day-Lücken an nur einem Tag auf

Erster Tag des Pwn2Own Berlin 2026: Hacker nutzen 24 Zero-Day-Schwachstellen aus

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Am ersten Tag des Pwn2Own Berlin 2026 nutzten Hacker 24 bisher unbekannte Sicherheitslücken in gängiger Software aus. Die teilnehmenden Forscher erhielten für 22 erfolgreiche Angriffe insgesamt 523.000 US-Dollar an Prämien.

Im Fokus des Wettbewerbs standen hochkarätige Systeme, darunter KI-Plattformen, Browser und Betriebssysteme. Mehrere bekannte Namen aus der Cybersicherheitsbranche überzeugten mit besonders wertvollen Exploits.

Orange Tsai vom DEVCORE Research Team sicherte sich mit 175.000 US-Dollar die höchste Einzelprämie. Sein Exploit ermöglichte das Ausbrechen aus der Microsoft-Edge-Sandbox, einer kritischen Sicherheitsbarriere. Das Team führt die Rangliste mit Gesamtgewinnen von 205.000 US-Dollar an.

Windows 11 wurde gleich dreimal erfolgreich angegriffen – jeder dieser Angriffe brachte den Forschern 30.000 US-Dollar ein. Auch KI-Systeme gerieten in den Mittelpunkt, da im Verlauf der Veranstaltung mehrere Zero-Day-Lücken aufgedeckt wurden.

Valentina Palmiotti von IBM X-Force Offensive Research erzielte durch zwei separate Exploits 70.000 US-Dollar. Der Sicherheitsforscher k3vg3n kombinierte drei Schwachstellen, um LiteLLM zu kompromittieren, und erhielt dafür 40.000 US-Dollar. Satoki Tsuji von Ikotas Labs steuerte weitere 20.000 US-Dollar bei, indem er eine Lücke in der NVIDIA-Megatron-Bridge ausnutzte.

Die Veranstalter bestätigten, dass am zweiten Tag neue Ziele hinzukommen, darunter Microsoft SharePoint, Apple Safari sowie zusätzliche KI-Systeme.

Der Auftakt des Wettbewerbs unterstrich die anhaltende Bedrohung durch Zero-Day-Schwachstellen in weitverbreiteter Software. Mit bereits 523.000 US-Dollar an ausgeschütteten Prämien haben die Teilnehmer eine hohe Messlatte für den Rest des Events gelegt. Am zweiten Tag werden die Angriffe auf Unternehmenssoftware und Webbrowser im Mittelpunkt stehen – und damit neue Abwehrmechanismen auf die Probe stellen.

Quelle