Radikale Umgestaltung: Berlins Marx-Engels-Forum wird für 34 Millionen Euro neu erfunden
Gustav JacobRadikale Umgestaltung: Berlins Marx-Engels-Forum wird für 34 Millionen Euro neu erfunden
Berlins Marx-Engels-Forum durchläuft radikale Umgestaltung im Rahmen einer 34-Millionen-Euro-Sanierung
Das 7,2 Hektar große Gelände wird derzeit grundlegend modernisiert. Im ersten Schritt entsteht ein barrierefreier Versammlungsort entlang der Spree – direkt hinter den markanten Marx- und Engels-Statuen. Die Erdarbeiten für Treppen und Rampen sind abgeschlossen, und die Bauarbeiter haben mit den Fundamentarbeiten begonnen. Über den Winter wurden zudem Vorbereitungen für ein 650 Quadratmeter großes Regenwassermanagement-System getroffen.
Im Laufe dieses Sommers wird die Baustelle um einen 2.300 Quadratmeter großen Spielbereich entlang der Rathausstraße erweitert. Das gesamte Gelände bleibt jedoch weiterhin abgesperrt, mit Hinweisschildern, die Besucher warnen, fernzubleiben. Trotz der Sperrung liegt das Projekt nach wie vor im Zeitplan und soll bis Ende 2027 fertiggestellt werden.
Ziel der Neugestaltung ist es, einen modernen, funktionalen öffentlichen Raum zu schaffen, ohne die historische Bedeutung des Forums zu beeinträchtigen. Sowohl das neue Rathaus als auch das Marx-Engels-Forum werden nach Abschluss der Arbeiten die aufgewertete Fläche gemeinsam nutzen.
Die 34-Millionen-Euro-Investition wird einen zentralen Teil von Berlin-Mitte prägen, doch müssen Anwohner und Besucher bis Ende 2027 Geduld haben, bevor das Gelände wieder zugänglich ist. Bis dahin bleibt die Baustelle gesperrt, während die Fortschritte hinter den Absperrungen sichtbar sind. Das fertige Projekt umfasst verbesserte Barrierefreiheit, Freizeitflächen und eine modernisierte Infrastruktur.






