Ralf Peters geht in Ruhestand – ein Pionier des Kfz-Schadenmanagements
Carolina SchleichRalf Peters geht in Ruhestand – ein Pionier des Kfz-Schadenmanagements
Ralf Peters, eine prägende Persönlichkeit im Bereich des Kfz-Schadenmanagements, ging am 31. Mai 2023 nach über 30 Jahren in der Branche in den Ruhestand. Bekannt für seine Expertise in den Bereichen Software, Datensysteme und Werkstattabläufe, gründete er 2011 Deutschlands erste Schadenmeile mit – ein Projekt, das die Abwicklung von Schadensfällen nachhaltig veränderte.
Seine Karriere begann Peters als Fachmann für Kalkulation, Softwareentwicklung und Datenübertragung in der Automobilbranche. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf der Integration von Systemen mit Audatex, einer zentralen Plattform für die Schadensabwicklung. Diese Innovation trug maßgeblich dazu bei, Arbeitsabläufe zwischen Versicherern, Werkstätten und Zulieferern zu optimieren.
2011 initiierte er gemeinsam mit Partnern die 1. Deutsche Schadenmeile, ein kooperatives Netzwerk, das darauf abzielte, die Bearbeitung von Schadensfällen zu beschleunigen. Zwar existiert die ursprüngliche Initiative nicht mehr in ihrer ersten Form, doch ihr Einfluss wirkt bis heute in modernen Branchenstandards nach. Selbst nach seinem Rückzug blieb Peters aktiv und präsentierte 2023 noch die Partnerschaft Acoat Selected Intense.
Im Laufe seiner Karriere pflegte er enge Beziehungen zu führenden Unternehmen wie Akzo Nobel, Sikkens, DMS-Deutschland und der Global Automotive Service GmbH. Trotz seines Ruhestands plante er, weiterhin in Teilzeit im Schadenmanagement tätig zu bleiben, um sein Wissen auch künftig einzubringen.
Peters’ Abschied aus dem Berufsleben markiert das Ende einer langen Karriere, die die moderne Schadensabwicklung entscheidend geprägt hat. Seine Arbeit in den Bereichen Softwareintegration und vernetzte Kooperationen hinterlässt bleibende Spuren in der Automobil- und Versicherungsbranche. Auch wenn er nicht mehr in Vollzeit arbeitet, bleibt sein Fachwissen durch seine weitere Mitwirkung zugänglich.






