Rüsselsheim startet "Wohnen für Hilfe" – Studierende und Senioren profitieren gemeinsam
Carolina SchleichRüsselsheim startet "Wohnen für Hilfe" – Studierende und Senioren profitieren gemeinsam
Rüsselsheim am Main wirbt für sein Programm "Wohnen für Hilfe" – gerade rechtzeitig zum Beginn des Wintersemesters 2025/2026 an der Hochschule RheinMain. Die Initiative bringt ältere Einwohner mit freiem Wohnraum und studierende Suche nach bezahlbarem Wohnen zusammen. Im Gegenzug unterstützen die Studierenden ihre Gastgeber im Alltag und leisten Gesellschaft.
Das Projekt soll nicht nur die Wohnungsnot lindern, sondern beiden Seiten Vorteile bieten: Senioren, die allein in großen Wohnungen oder Häusern leben, können ihren Platz teilen – die Stadt spricht von einer "Win-Win-Situation". Teilnehmer erhalten Beratung durch die Fachstelle Alter, unterstützt vom Seniorenbeirat und der Hochschule selbst.
Eine zentrale Rolle übernehmen die Sozialarbeiterinnen Birgit Backe und Johanna Höhn. Sie begleiten sowohl Wohnungsgeber als auch Studierende bei Fragen und sorgen für reibungslose Partnerschaften. Auch nach der Vermittlung bleiben sie als Ansprechpartner für alle Beteiligten verfügbar.
Das Programm startet zu einem Zeitpunkt, an dem die Hochschule mit einem neuen Studierendenjahrgang rechnet – darunter auch internationale Studierende. Zwar liegen noch keine genauen Zahlen zu den ausländischen Einschreibungen vor, doch die Stadt will möglichst vielen mit der Initiative zu einer Wohnung verhelfen.
"Wohnen für Hilfe" bietet eine praktische Lösung für Studierende, die auf Wohnungssuche Schwierigkeiten haben. Gleichzeitig erhalten ältere Mitbürger Unterstützung und sozialen Austausch. Mit professioneller Begleitung hofft die Stadt, das Angebot im kommenden akademischen Jahr weiter auszubauen.






