Rüsselsheimer Wirtschaftsdialog: Wie Umnutzung Innenstädte wiederbelebt
Gustav JacobRüsselsheimer Wirtschaftsdialog: Wie Umnutzung Innenstädte wiederbelebt
Vierter Rüsselsheimer Wirtschaftsdialog: Experten diskutieren Belebung von Innenstädten durch Umnutzung
Beim jüngsten Rüsselsheimer Wirtschaftsdialog trafen sich Fachleute, um über Strategien zur Revitalisierung von Stadtzentren zu sprechen. Im Mittelpunkt stand dabei die Umwandlung wenig genutzter Büroräume in gemischte Nutzkonzepte. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Ankündigung von B&B HOTELS, das 2026 einen neuen Standort in Rüsselsheim eröffnen wird.
An der Diskussionsrunde beteiligten sich Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft, die erörterten, wie durch kreative Nachnutzung neues Leben in urbane Räume gebracht werden kann. Die Nassauische Heimstätte präsentierte ihr laufendes Projekt in Wiesbaden: das Alte Gericht, ein ehemaliges Gerichtsgebäude, das derzeit zu einem lebendigen Quartier mit Mietwohnungen, einem Studentenwohnheim, Coworking-Büros und Veranstaltungsflächen umgebaut wird.
Bürgermeister Patrick Burghardt warnte vor den Risiken, die leerstehende Immobilien für die Attraktivität von Innenstädten darstellen. Er betonte die Notwendigkeit innovativer Lösungen, um Leerstände zu füllen. Unterdessen gab B&B HOTELS, mit über 230 Standorten Deutschlands größte Hotelkette, Pläne für ein neues Haus in Rüsselsheim bekannt. Das Gelände des ehemaligen City Forum Im Eichsfeld-Bürokomplexes soll bis zum ersten Quartal 2026 zu einem B&B HOTEL umgebaut werden.
Tobias Gollnest, Chief Development Officer von B&B HOTELS für die Region Zentral- und Nordeuropa, zeigte sich optimistisch: "Das Projekt hat großes Potenzial." Er ist überzeugt, dass das neue Hotel die Attraktivität der Stadt steigern und die städtische Entwicklung unterstützen wird.
Der Wirtschaftsdialog unterstrich die Bedeutung gemischter Nutzkonzepte, um Stadtzentren lebendig und anziehend zu halten. Das geplante B&B HOTEL in Rüsselsheim reiht sich damit in Projekte wie das Alte Gericht in Wiesbaden ein, die durch Umnutzung urbane Räume neu gestalten. Die Eröffnung 2026 soll zum Wachstum der Stadt beitragen und neue Besucher anziehen.






