14 March 2026, 16:09

Rüsselsheims Jugendforum bringt frische Ideen für Schulen und Stadtentwicklung

Der Eingang einer kinderfreundlichen Schule ist mit einem Torbogen und einem Tor in der Mitte, zwei Unterständen auf beiden Seiten und einer Straße unten ausgestattet. Im Hintergrund gibt es Bäume und Pflanzen, die eine friedliche Atmosphäre schaffen.

Rüsselsheims Jugendforum bringt frische Ideen für Schulen und Stadtentwicklung

Rüsselsheims jüngstes Jugendforum brachte Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Stadt zusammen, um ihre Ideen für die Verbesserung örtlicher Schulen und öffentlicher Räume vorzustellen. Die Jugendlichen präsentierten Projekte – von besseren Verkehrsanbindungen bis hin zu umweltfreundlichen Schulmodernisierungen –, wobei einige Vorschläge bereits auf großes Interesse stoßen.

Bürgermeister Dennis Grieser ermutigte die Teilnehmenden, kreativ über die Zukunft der Stadt nachzudenken, und lud sowohl Schulklassen als auch Einzelpersonen ein, ihre Visionen einzubringen.

Bei der Veranstaltung gab es zahlreiche Anregungen, um Schulen und öffentliche Bereiche praktischer und attraktiver zu gestalten. Dounia Zouhri, die aktuelle Stadtschülersprecherin, forderte eine Ausweitung des Projekts "Kostenlose Monatshygieneartikel-Spender" in weiteren Schulen. Zudem setzte sie sich für eine bessere digitale Infrastruktur ein, darunter einen flächendeckenderen WLAN-Zugang.

Schülerinnen und Schüler der Goethe-Schule machten mit einem Kurzfilm über Müll auf ihrem Schulgelände auf Umweltprobleme aufmerksam. Unterdessen beantragte die Schülervertretung der Immanuel-Kant-Schule die Aufstellung von Wasserspendern, um die Versorgung der Schülerinnen und Schüler über den Tag hinweg zu sichern.

Verkehr und öffentliche Einrichtungen standen im Mittelpunkt vieler Diskussionen. Schüler der Sophie-Opel-Schule schlagen neue Buslinien vor, um das Verkehrsaufkommen durch "Eltertaxis" zu Stoßzeiten zu verringern. Alina und Anastasia regten die Installation öffentlicher Handyladestationen in der Innenstadt an – eine praktische Lösung für Einwohner und Besucher alike.

Für Freizeitflächen wünschten sich Jugendliche aus dem Berliner Viertel mehr Sitzgelegenheiten, modernisierte Tischtennisplatten und besser gepflegte Fußballplätze. Hala Nasri, ehemalige Stadtschülersprecherin, sprach sich für begrünte Dächer auf Neubauten von Schulen aus, um die Nachhaltigkeit zu fördern.

Sanierungsbedarf meldeten Schüler der Gerhart-Hauptmann-Schule, des Max-Planck-Gymnasiums und der Alexander-von-Humboldt-Schule an. Ihre Vorschläge zielten auf die Modernisierung veralteter Einrichtungen ab.

Das Forum hat bereits konkrete Ergebnisse hervorgebracht: Frühere Projekte wie eine Dirt- und BMX-Strecke, Mädchen-Schwimmfesten und ein neues Jugendzentrum entstanden aus Schülerinitiativen vergangener Jahre.

Bürgermeister Grieser betonte, wie wichtig es sei, junge Stimmen ernst zu nehmen – viele Ideen aus früheren Foren seien mittlerweile Realität geworden.

Das Jugendforum zeigt einmal mehr, wie Schülerbeiträge lokale Verbesserungen vorantreiben können. Mehrere Anregungen, darunter Verkehrsoptimierungen, Schulrenovierungen und öffentliche Einrichtungen, werden derzeit geprüft.

Mit einer Erfolgsbilanz bei der Umsetzung von Ideen steht zu erwarten, dass die Stadt in den kommenden Monaten weitere Projekte angehen wird.

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