SAMSON AG baut nachhaltigen Globalhauptsitz am Offenbacher Innovation Campus
Malte KrauseSAMSON AG baut nachhaltigen Globalhauptsitz am Offenbacher Innovation Campus
SAMSON AG bricht Grundstein für neuen globalen Hauptsitz am Innovation Campus in Offenbach am Main
Am 20. Juni 2023 markierte eine feierliche Grundsteinlegung den Start eines wegweisenden Projekts: SAMSON AG errichtet am Innovation Campus in Offenbach am Main seinen neuen globalen Hauptsitz. Das Vorhaben, das die Unternehmensstruktur grundlegend verändern wird, umfasst eine Fläche von 14,3 Hektar und vereint moderne Produktionsanlagen mit nachhaltigen Energielösungen.
Am neuen Standort wird künftig die Elektronikfertigung von SAMSON angesiedelt sein, wobei die Produktion voraussichtlich 2024 aufgenommen wird. Der vollständige Umzug von Frankfurt nach Offenbach sowie der Bau sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Das Unternehmen plant, mindestens die Hälfte seines Energiebedarfs durch Photovoltaik und elektrische Speichersysteme zu decken.
Dr. Andreas Widl, Vorstandsvorsitzender von SAMSON, bezeichnete das unter dem Namen MainChange geführte Projekt als Vorbild für nachhaltiges industrielles Wachstum. Er betonte dessen Bedeutung für die Gestaltung zukunftsfähiger Arbeitsplätze und als Impulsgeber für positive Veränderungen in der deutschen Industrie.
Dr. Felix Schwenke, Oberbürgermeister von Offenbach, hob die Attraktivität der Stadt für große Investitionen hervor. Daniela Matha, Geschäftsführerin der INNO Innovationscampus GmbH, verwies darauf, dass SAMSON als erstes Unternehmen das Potenzial des 36 Hektar großen Geländes erkannt habe – zentral gelegen in der Rhein-Main-Region.
Neben SAMSON wird auch das Biotech-Unternehmen BioSpring auf dem Campus ansässig sein. Sobald beide Unternehmen voll operativ sind, wird Offenbach mehr Menschen beschäftigen als zur Blütezeit der chemischen Industrie in den 1970er-Jahren.
Der neue Hauptsitz verbindet Spitzentechnologie mit erneuerbaren Energien. Mit dem Umzug nach Offenbach will SAMSON die lokale Beschäftigung stärken und Maßstäbe für eine nachhaltige Industrieentwicklung setzen. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für Ende 2026 geplant.






