Schüler:innen entwickeln App für besseren Dialog zwischen Politik und Bürgern
Malte KrauseSchüler:innen entwickeln App für besseren Dialog zwischen Politik und Bürgern
Eine von Schüler:innen entwickelte App will den Dialog zwischen Politiker:innen und Bürger:innen verbessern. Unter dem Namen „Impact“ soll die Plattform politische Teilhabe zugänglicher machen. Kürzlich wurde sie dem CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Brand während eines Besuchs an der Wigbert-Schule vorgestellt.
Die App vereint Umfragen, Abstimmungen, Diskussionsforen und Meinungsbilder in einer einzigen Plattform. Gamification-Elemente sollen die Nutzer:innen zusätzlich motivieren. Geplant sind zudem verifizierte Informationskanäle, Livestreaming-Tools und Online-Versammlungen für politische Gruppen, um die Transparenz zu erhöhen.
Das Konzept orientiert sich an der Idee der „flüssigen Demokratie“ und kombiniert direkte mit repräsentativen demokratischen Elementen. Eine Schülerin schlug vor, die App zur Bewerbung lokaler politischer Veranstaltungen zu nutzen und so die Teilhabe verschiedener sozialer Gruppen zu stärken.
Michael Brand zeigte sich dem Projekt gegenüber zurückhaltend aufgeschlossen. Er lobte zwar Ansätze der Idee, äußerte aber Bedenken hinsichtlich einer zu starken Abhängigkeit von neuen sozialen Medien. Zudem verwies er auf das Bundesprogramm „Lebendige Demokratie!“ als mögliche Förderquelle.
Die Präsentation wird nun an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr weitergeleitet. Das Treffen hat Hoffnung geweckt, dass das Konzept politische Unterstützung erhalten könnte.
Die „Impact“-App bietet Bürger:innen einen neuen Weg, sich politisch einzubringen. Ihre Funktionen zielen darauf ab, die Teilhabe zu vereinfachen und die Transparenz zu steigern. Als nächster Schritt steht eine Prüfung durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr an.






