Solingen startet "Verwandelte Gärten" – wie Bürger die Innenstadt begrünen
Liesbeth KuhlSolingen startet "Verwandelte Gärten" – wie Bürger die Innenstadt begrünen
„Verwandelte Gärten“: Neues Gemeinschaftsprojekt startet Ende Mai in Solingens Innenstadt
Ende Mai nimmt in der Solinger Innenstadt ein neues Bürgerprojekt mit dem Namen „Verwandelte Gärten“ seinen Anfang. Die Initiative soll mehr Grünflächen und soziale Begegnungsorte schaffen – und gleichzeitig die Einbindung der Anwohnerinnen und Anwohner fördern. Dazu werden Pflanzkübel aus wellförmigen Stahlrohren aufgestellt, die flexible Orte für Treffen und Aktivitäten bieten.
Der offizielle Startschuss fällt am Freitag, dem 29. Mai, von 16:00 bis 19:00 Uhr im „MITTEndrin“ in der Hauptstraße. Beim Auftaktereignis werden die ersten fünf Pflanzkübel gemeinsam bepflanzt, wobei alle Interessierten mitmachen und eigene Ideen einbringen können. Die Veranstalter hoffen, dass das Projekt Gemeinschaftsgefühl und Kreativität stärkt.
„Verwandelte Gärten“ ist Teil des städtischen „Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) ‚Stadt 2030‘“. Federführend sind die Stadt Solingen, das Planungsbüro „Studio Quack“ sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer beteiligt. Miriam Macdonald, Leiterin der Stadtentwicklungsplanung, betont, dass es darum gehe, die Innenstadt grüner und lebendiger zu gestalten.
Die begrünten Flächen sollen flexibel nutzbar sein – etwa für spontane Lesungen, kleine Konzerte oder Pflanzentauschbörsen. Nach dem Start folgen in den kommenden Monaten weitere Standorte, darunter am Fronhof sowie an der Ecke Fühlstein/Linkgasse. Die Macher suchen aktiv den Austausch mit den Anwohnern, um die Zukunft des Projekts mitzugestalten.
Die Initiative verbindet Stadtbegrünung, Nachbarschaftsengagement und die Aufwertung öffentlicher Räume. In den folgenden Monaten werden weitere Pflanzkübel und Aktionen in der Solinger Innenstadt entstehen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, mitzuwirken und die Stadt gemeinsam in eine grünere, attraktivere Umgebung zu verwandeln.






