Stadt setzt auf mehr Sicherheit: Neue Polizei, höhere Bußgelder und bessere Veranstalterhilfe
Carolina SchleichStadt setzt auf mehr Sicherheit: Neue Polizei, höhere Bußgelder und bessere Veranstalterhilfe
In den vergangenen zwölf Monaten hat die Stadt ihre kommunale Polizeiarbeit und die öffentlichen Dienstleistungen deutlich ausgebaut. Zu den neuen Maßnahmen zählen höhere Bußgelder für das Wegwerfen von Abfall, eine verstärkte Verkehrskontrolle sowie bessere Unterstützung für Veranstalter. Mit diesen Änderungen sollen Sicherheit und Effizienz in den städtischen Gebieten verbessert werden.
Im Januar 2025 übernahm eine neue Abteilungsleitung den Bereich „Bürgerservice und öffentliche Versammlungen“. Diese Position wurde geschaffen, um die Zusammenarbeit zwischen Behörden und Bürgern zu optimieren. Zudem wurden Schichtverantwortliche ernannt, die den täglichen Betrieb überwachen und als direkte Ansprechpartner für die Bevölkerung fungieren.
Die Verkehrspolizei wurde deutlich aufgestockt: Die Mitarbeiterzahl stieg von 16 auf 26. Auch die kommunale Polizei erhielt 2025 fünf zusätzliche Stellen. Eine neue, in einem Anhänger untergebrachte Geschwindigkeitsmessanlage ermöglicht nun flexible Einsätze in der ganzen Stadt. Zudem wurde eine weitere mobile Blitzeranlage angeschafft, sodass gleichzeitig an mehreren Orten kontrolliert werden kann.
Zur Erhöhung der Sicherheit bildet seit Kurzem ein speziell geschulter Taktikausbilder Mitarbeiter in Selbstverteidigung und im Umgang mit Ausrüstung. Gleichzeitig entwickelte die Stadt eine interne Lösung zur Unterstützung von Veranstaltern, darunter die Beschaffung von Absperrungen und die Beauftragung eines Logistikdienstleisters.
Im November 2025 wurden die Strafen für das Wegwerfen von Abfall angepasst. Wer Zigaretten oder Kaugummi entsorgt, muss nun 120 Euro zahlen. Zwischen 2021 und 2025 summierten sich die Bußgelder für Abfallverstöße auf insgesamt rund 283.000 Euro.
Die erweiterte Verkehrseinheit und die verschärften Abfallvorschriften spiegeln das Bestreben der Stadt wider, die Kontrollen zu intensivieren. Mit mehr Personal, verbesserten Schulungen und flexiblen Überwachungsinstrumenten sind die Weichen gestellt. Diese Schritte folgen auf Jahre steigender Bußgelder und einer wachsenden Nachfrage nach Unterstützung bei öffentlichen Veranstaltungen.






