17 April 2026, 06:14

Turbulence: Wie aus Tegels alter Frachtkantine ein inklusiver Kulturort wurde

Menschen sitzen auf einem Flughafenboden und halten ein "Berlin wegen Klimakrise abgesagt"-Schild mit verstreuten Besitztümern und Rolltreppen im Hintergrund.

Turbulence: Wie aus Tegels alter Frachtkantine ein inklusiver Kulturort wurde

Turbulence: Neuer Kulturort im ehemaligen Flughafen Tegel eröffnet

Im ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel hat mit Turbulence ein neuer kultureller Veranstaltungsort seine Pforten geöffnet. Das Kollektiv hinter dem Projekt verwandelte die alte Kantine, die Alte Frachtkantine, in einen inklusiven Party- und Begegnungsraum. Den Auftakt bildete am 30. September die Veranstaltung LIFTOFF mit Workshops, Live-Auftritten und einer nächtlichen Rave-Party.

Der Flughafen Tegel stellte im November 2020 seinen Betrieb ein und wird seitdem zu einem nachhaltigen Innovationsstandort umgebaut. Das Turbulence-Kollektiv hat nun einen Teil des Geländes neu genutzt und die stillgelegte Kantine in eine Location für Musik- und Gemeinschaftsveranstaltungen verwandelt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Eröffnungsveranstaltung LIFTOFF bot ein buntes Programm aus kreativen Workshops, Live-Performances und einer abendlichen Rave. Die Organisator:innen legten von Anfang an Wert auf Barrierefreiheit: Der Zugang war stufenlos möglich, und es gab Unterstützung für Gäste mit Hör- oder Sehbeeinträchtigungen. Ein Awareness-Team stand bereit, um bei Fragen zu Diskriminierung oder besonderen Bedürfnissen zu helfen.

Künftige Events in der Turbulence befinden sich noch in Planung, sollen jedoch mit freiem Eintritt und einer Besucherobergrenze von 700 Personen pro Veranstaltung stattfinden. Das Kollektiv arbeitet mit der Initiative Barrierefrei Feiern zusammen, um die inklusive Ausrichtung zu gewährleisten. Zudem verpflichtet es sich, ausschließlich Künstler:innen zu buchen, die sich aktiv gegen diskriminierende Praktiken stellen.

Weitere Informationen zu anstehenden Veranstaltungen gibt es auf dem Instagram-Profil von Turbulence.

Ziel des Projekts ist es, allen Besucher:innen einen willkommenen Ort zu bieten – mit einem klaren Fokus auf Zugänglichkeit und Antidiskriminierung. Die Entstehung von Turbulence markiert einen weiteren Schritt in der Wandlung des ehemaligen Flughafens Tegel: vom stillgelegten Verkehrsdrehkrez zu einem lebendigen Zentrum für Kultur und Innovation.

Quelle