Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland komplett verboten – warum die FSK hart bleibt
Gustav JacobUwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland komplett verboten – warum die FSK hart bleibt
Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland gesperrt
Der jüngste Film von Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte dem Werk jede Altersfreigabe – eine Entscheidung, die eine Verbreitung über die gängigen Vertriebskanäle im Land unmöglich macht.
In dem Film spielt Armie Hammer die Rolle des Sanders, eines Mannes, der sich nach wachsender Frustration über die steigende Straßenkriminalität zum Selbstjustizler entwickelt. Die Handlung lehnt sich an reale Kriminalfälle in Deutschland an und thematisiert darüber hinaus allgemeine Sicherheitsbedenken in Europa. Zu den umstrittenen Szenen gehören Darstellungen von Massenvergewaltigern als junge Migranten – eine Inszenierung, die Boll mit Kriminalstatistiken begründet, wonach Ausländer bei schweren Gewaltdelikten wie Mord, Vergewaltigung und Messerattacken überproportional vertreten seien.
Boll kritisiert die Entscheidung der FSK scharf und wirft dem Gremium vor, den Jugendschutz lediglich als Vorwand zu nutzen, um den Film zu unterdrücken. Er sieht darin einen Teil einer breiteren Bestrebung deutscher Institutionen, abweichende Positionen zur Migrationspolitik zum Schweigen zu bringen. Der Regisseur verweist zudem darauf, dass die Gewaltdarstellungen in Citizen Vigilante nicht extremer seien als in erfolgreichen Actionreihen wie John Wick oder The Equalizer, die in Deutschland problemlos eine Freigabe erhalten hätten.
Laut Berichten konzentrieren sich die Bedenken der FSK vor allem auf die Darstellung migrantischer Täter sowie auf den vigilantistischen Protagonisten, der zugleich von den Behörden gejagt und von der Öffentlichkeit gefeiert wird. Ohne eine Freigabe ab 18 Jahren oder eine Kennzeichnung als „Keine Jugendfreigabe“ darf der Film in Deutschland weder in Kinos gezeigt noch über herkömmliche Plattformen vertrieben werden.
Die Sperre bedeutet, dass Citizen Vigilante deutsche Zuschauer nicht über die üblichen Vertriebskanäle erreichen wird. Boll beharrt darauf, dass der Film reale gesellschaftliche Probleme aufgreift, und vergleicht die Behandlung seines Werks mit der anderer gewalttätiger, aber breit veröffentlichten Filme. Durch die Verweigerung einer Altersfreigabe blockiert die FSK die Veröffentlichung in Deutschland effektiv.






