29 April 2026, 10:39

Warum Selbsterkenntnis die wichtigste Geldanlage ist – ein Finanzexperte erklärt

Eine Liniengrafik, die den Trend der Mittelzuweisung nach Geschlechterunterschied über die Zeit zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Warum Selbsterkenntnis die wichtigste Geldanlage ist – ein Finanzexperte erklärt

Die richtige Geldanlage zu wählen, wirkt oft überfordernd. Viele konzentrieren sich darauf, den besten ETF auszuwählen oder den perfekten Marktzeitpunkt zu erwischen. Doch ein Finanzexperte betont, dass die Persönlichkeit eine weit größere Rolle für den langfristigen Erfolg spielt.

Andreas Hackethal, Forscher an der Goethe-Universität Frankfurt, argumentiert, dass Selbsterkenntnis wichtiger ist als die Auswahl von Aktien oder der Einstiegszeitpunkt. Er stellt die gängige Vorstellung infrage, Investoren sollten sich auf bestimmte Fonds oder Marktphasen fixieren. Fragen wie "Welcher ETF ist der richtige?" oder "Welche Aktie hat Potenzial?" rücken in seinem Verständnis in den Hintergrund. Stattdessen bestehe der Schlüssel zum finanziellen Erfolg darin, das eigene Verhalten und die eigenen Neigungen zu verstehen.

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Sogar das klassische Dilemma "Wann sollte ich einsteigen?" wiegt weniger schwer, als viele denken. Hackethals Forschung zeigt: Anleger, die ihre Stärken, Schwächen und emotionalen Auslöser kennen, treffen bessere Entscheidungen. Wer seine Investments an den persönlichen Eigenschaften ausrichtet, erzielt demnach stabilere und nachhaltigere Ergebnisse.

Hackethals Ansatz verlagert den Fokus von äußeren Faktoren auf die innere Reflexion. Wer Selbsterkenntnis über Marktspekulationen stellt, kann impulsive Fehler vermeiden. Die Botschaft ist klar: Sich selbst zu kennen, könnte die klügste Investition überhaupt sein.

Quelle