12 June 2026, 22:13

Weihenstephan setzt auf KI und Solarstrom für nachhaltige E-Lkw-Logistik

Weihenstephan eröffnet Lade- und Energiedepot für Elektrolkws

Weihenstephan setzt auf KI und Solarstrom für nachhaltige E-Lkw-Logistik

Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat sich mit Delta Charge zusammengetan, um in Freising ein mit KI gesteuertes Lade- und Energiedepot für Elektro-Lkw in Betrieb zu nehmen. Die Anlage ist eine der ersten ihrer Art für eine große deutsche Brauerei und verbindet moderne Technologie mit erneuerbaren Energien.

Das neue Ladezentrum verfügt über zwei deckenmontierte Schnellladestationen, die jeweils eine Leistung von 150 kW liefern. Ein Batteriespeichersystem mit einer anfänglichen Kapazität von 125 kW und 257 kWh unterstützt die Infrastruktur, mit der Möglichkeit, auf bis zu 375 kW und 771 kWh erweitert zu werden. Dieser Speicher ist mit der bereits vorhandenen 380-kWp-Solaranlage auf dem Gelände verbunden, sodass die Ladeinfrastruktur mit vor Ort erzeugtem Solarstrom betrieben wird.

Ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem steuert die Verteilung des Stroms zwischen den Solarmodulen, dem Batteriespeicher und den Ladestationen. Das System soll die Abhängigkeit vom Stromnetz verringern, Spitzenlasten reduzieren und die Stromkosten senken. Das Projekt ist skalierbar und lässt sich an andere logistische und industrielle Anwendungen anpassen, während gewerbliche Fuhrparks schrittweise elektrifiziert werden.

Die Elektrifizierung der Brauereiflotte ist ein zentraler Bestandteil der Nachhaltigkeits- und Dekarbonisierungsbemühungen von Weihenstephan. Die Kombination aus Schnellladetechnik, Batteriespeicherung, Solarstrom und KI-gesteuertem Management setzt neue Maßstäbe für energieeffiziente Logistik in der Braubranche.

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