Wiesbaden bleibt seit 2012 ununterbrochen Vorreiter als Fairtrade-Stadt
Malte KrauseWiesbaden bleibt seit 2012 ununterbrochen Vorreiter als Fairtrade-Stadt
Wiesbaden ist seit über einem Jahrzehnt Fairtrade-Stadt
Wiesbaden trägt den Titel "Fairtrade-Stadt" bereits seit mehr als zehn Jahren. Die hessische Landeshauptstadt erhielt die Auszeichnung erstmals 2012 – als erste Stadt Deutschlands überhaupt. Seitdem hat sie die Zertifizierung dreimal verlängert, zuletzt im Jahr 2020.
Der Weg begann 2012, als Wiesbaden zur ersten Fairtrade-Stadt Deutschlands ernannt wurde. Die Stadt erfüllte damals alle Kriterien von TransFair, der Organisation, die die Standards für fairen Handel setzt. Bis 2020 gelang es ihr, die Zertifizierung bereits zum dritten Mal erfolgreich zu verlängern.
Das lokale Engagement für fairen Handel ist seitdem ungebrochen. In Wiesbadener Geschäften gibt es ein breites Sortiment an Fairtrade-Produkten – von Kaffee, Tee und Schokolade über Reis und Rosen bis hin zu Textilien. Zudem setzt sich die Stadt aktiv für die Aufklärung ihrer Bürgerinnen und Bürger ein: Sie informiert über Ungerechtigkeiten im Welthandel und die Bedeutung eines ethischen Konsums.
Ein besonderes Zeichen setzte Wiesbaden am Valentinstag 2022: Oberbürgermeister Dr. Oliver Franz überreichte persönlich fair gehandelte Rosen und Schokolade an Passanten. Mit dieser Aktion unterstrich die Stadt erneut ihr kontinuierliches Engagement für die Prinzipien des fairen Handels.
Wiesbaden ist Teil einer weit größeren Bewegung. Mittlerweile gibt es in Deutschland über 680 Fairtrade-Städte, weltweit sind es mehr als 2.000 Kommunen in 36 Ländern. Wer sich in Wiesbaden einbringen möchte, findet beim Amt für Wirtschaft und Beschäftigung Informationen zu lokalen Initiativen – erreichbar unter (0611) 31-3131.
Dank seines langjährigen Einsatzes für fairen Handel bleibt Wiesbaden seit 2012 durchgehend zertifiziert. Die Stadt erweitert weiterhin das Angebot an ethisch produzierten Waren und sensibilisiert für globale Handelsgerechtigkeit. Mit der anhaltenden Unterstützung von lokalen Verantwortlichen und Unternehmen ist die Initiative fest im Stadtleben verankert.






