Wiesbaden stärkt Schulsozialarbeit an Grundschulen mit gezieltem Ausbauprogramm
Liesbeth KuhlWiesbaden stärkt Schulsozialarbeit an Grundschulen mit gezieltem Ausbauprogramm
Wiesbaden baut seine Programme für Schulsozialarbeit an Grundschulen in der gesamten Stadt aus. Ein neuer Bericht mit dem Titel Schulsozialarbeit an Wiesbadener Grundschulen dokumentiert die bisherigen Fortschritte und skizziert die nächsten Schritte dieser langjährigen Initiative. Ziel der Maßnahme ist es, die Unterstützung für Kinder und Familien zu stärken – insbesondere in sozial benachteiligten Stadtteilen.
Schulsozialarbeit ist seit 35 Jahren fester Bestandteil des Wiesbadener Bildungssystems. Seit 2021 ist sie rechtlich als verpflichtende Leistung der Jugendhilfe verankert. Nun plant die Stadt, die Angebote auf weitere Grundschulen auszudehnen, darunter die Johannes-Maaß-Schule, die Karl-Gärtner-Schule und die Otto-Stückrath-Schule.
Patricia Becher, Leiterin des städtischen Sozialdezernats, betont die Bedeutung frühzeitiger Interventionen. Gerade Grundschulen seien eine entscheidende Phase, um Kindern Stabilität und Orientierung zu bieten, so Becher. Sozialarbeiter:innen unterstützen dabei nicht nur die Schüler:innen, sondern auch die Eltern und tragen so zu einem förderlichen und inklusiven Schulklima bei.
Der Bericht erläutert, wie die Programme gezielt Schulen in sozial belasteten Vierteln stärken. Durch Beratungsangebote, Konfliktlösungen und Familienhilfe tragen die Fachkräfte dazu bei, sicherere und einladendere Lernumgebungen zu schaffen. Der vollständige Bericht steht unter www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft-soziales/soziale-dienste/Schulsozialarbeit-Kinder zum Download bereit.
Der Ausbau der Schulsozialarbeit in Wiesbaden unterstreicht das Engagement der Stadt, bildungs- und sozialbedingte Ungleichheiten zu verringern. Mit rechtlich gestärkten Unterstützungsstrukturen soll sichergestellt werden, dass mehr Kinder und Familien die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Der Bericht dient dabei sowohl als Dokumentation der bisherigen Arbeit als auch als Leitfaden für die künftige Entwicklung.






