Windpark Schäferköppel bei Frankfurt startet Bau für 18.000 Haushalte
Malte KrauseWindpark Schäferköppel bei Frankfurt startet Bau für 18.000 Haushalte
Bau des Windparks Schäferköppel bei Frankfurt hat begonnen
Mit dem Windpark Schäferköppel entsteht eines der wichtigsten Projekte für erneuerbare Energien in der Nähe Frankfurts. Zwischen Frankfurt, Bad Homburg und Karben gelegen, soll die Anlage künftig Tausende Haushalte in der Region mit Strom versorgen. Die ersten Kilowattstunden sollen im Sommer 2027 ins Netz eingespeist werden.
Der Energieversorger Mainova hat den offiziellen Baubeginn am 16. März 2026 eingeläutet. Geplant sind vier Windkraftanlagen mit einer Höhe von jeweils 266,5 Metern und einer Leistung von 6,8 Megawatt pro Turbine. Zusammen werden sie jährlich rund 54 Gigawattstunden Ökostrom erzeugen.
Damit ließe sich der Bedarf von etwa 15.600 bis 18.000 Einwohnern – oder 7.800 bis 9.300 Haushalten – in der Frankfurter Region decken. Die Berechnungen basieren auf einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.000 bis 3.500 Kilowattstunden pro Person beziehungsweise 5.500 bis 7.000 Kilowattstunden pro Haushalt im Jahr.
Die Infrastrukturarbeiten laufen bereits, die Fundamente sollen bis Juli fertiggestellt sein. Zudem besteht eine Kooperation mit der Frankfurter Bürgerenergie Genossenschaft (FraBeG), die es Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, sich finanziell zu beteiligen und von den Erträgen zu profitieren. Dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kommen auch die umliegenden Gemeinden in den Genuss von Zuschüssen aus dem Betrieb des Windparks.
Sobald der Windpark Schäferköppel in Betrieb geht, wird er die erneuerbare Energieversorgung in der Region deutlich stärken. Die vier Anlagen werden Tausende Haushalte mit sauberem Strom beliefern. Gleichzeitig fördert das Projekt die lokale Teilhabe durch Bürgerbeteiligungen und kommunale Vorteile.






