29 March 2026, 10:11

Zoll beschlagnahmt 27.000 Euro Luxusgüter bei Ehepaar aus Dubai

Menschen mit Taschen durch eine Flughafenhalle gehen, mit Texttafeln an den Wänden, Deckenbeleuchtung und einem Mülleimer im Hintergrund; eine Frau ist in Schuhen zu sehen.

Zoll beschlagnahmt 27.000 Euro Luxusgüter bei Ehepaar aus Dubai

Zollbeamte am Frankfurter Flughafen haben bei einem Ehepaar, das aus Dubai einreiste, nicht deklarierte Luxusgüter im Wert von etwa 27.000 Euro beschlagnahmt. Die Entdeckung erfolgte bei einer Routinekontrolle am 28. April, nachdem die Reisenden die "grüne Ausgangs"-Spur passierten, ohne ihre Waren anzugeben.

Das in Deutschland lebende Paar war von den Malediven aus nach Frankfurt geflogen. In ihrem Gepäck fanden die Beamten Handtaschen, Designerkleidung und elf hochpreisige Parfüms. Nach EU-Regeln dürfen Passagiere ab 15 Jahren beim Einreisen aus Nicht-EU-Ländern Waren im Wert von bis zu 430 Euro zollfrei mitführen. Überschreiten die mitgeführten Güter diesen Wert oder unterliegen sie Beschränkungen, müssen sie über den "roten Ausgang" deklariert werden.

Quittungen, die in der Geldbörse des Mannes gefunden wurden, bestätigten, dass die Einkäufe in Dubai getätigt worden waren. Durch die nicht deklarierten Waren wäre ein Steuerausfall von über 6.000 Euro entstanden. Die Behörden haben inzwischen ein Strafverfahren wegen versuchten Steuerbetrugs gegen die Reisenden eingeleitet.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Dieser Fall reiht sich in einen ähnlichen Vorfall von letzter Woche ein, als bei Blumberg in der Nähe von Singen einem 43-jährigen Reisenden eine Luxusuhr und Kleidung im Wert von über 24.000 Euro beschlagnahmt wurden – mehr als das Achtzigfache des zollfreien Freibetrags.

Die beschlagnahmten Gegenstände, einschließlich der Quittungen, wurden als Beweismittel sichergestellt. Die Zollbehörden haben keine Zahlen zur Gesamtmenge nicht deklarierter Luxusgüter veröffentlicht, die im vergangenen Jahr an deutschen Flughäfen beschlagnahmt wurden. Dem Paar drohen nun rechtliche Konsequenzen, da es seine hochwertigen Einkäufe nicht angegeben hat.

Quelle