Zoll stoppt verdächtige Cashewkerne und Kosmetik aus Großbritannien in Kassel
Liesbeth KuhlZoll beschlagnahmt verdächtige Cashew-Nüsse und Kosmetika in Kassel - Zoll stoppt verdächtige Cashewkerne und Kosmetik aus Großbritannien in Kassel
Zollbeamte in Kassel haben bei Routinekontrollen große Sendungen mit Kosmetikartikeln und Cashewkernen beschlagnahmt. Eine acht Tonnen schwere Partie Cashewkerne aus der Elfenbeinküste wurde wegen fehlender Gesundheitsdokumente gestoppt. Eine separate, drei Tonnen schwere Lieferando britischer Kosmetikprodukte wurde ebenfalls beschlagnahmt, da sie nicht den Kennzeichnungsvorschriften entsprach.
Die Cashew-Lieferando löste sofort Bedenken aus. Inspektoren stellten in 50 teilweise beschädigten Kartons einen modrigen Geruch fest. Bereits zuvor hatte es Berichte über mögliche Salmonellenbelastungen in Cashews aus derselben Region gegeben. Ohne die erforderlichen Gesundheitszeugnisse bleibt die acht Tonnen schwere Partie vorerst unter Embargo, während die Behörden Ermittlungen anstellen.
Die Kosmetiksendung aus Großbritannien wies hingegen die vorgeschriebenen deutschsprachigen Verbraucherinformationen nicht auf. Zudem besteht der Verdacht, dass Hautaufhellungsprodukte in der Lieferando einen zu hohen Gehalt an Kojisäure enthalten, der über den EU-Grenzwerten liegt. Beide Sendungen werden derzeit von den zuständigen Aufsichtsbehörden geprüft.
Weder die Cashewkerne noch die Kosmetikartikel dürfen bis zu einer endgültigen Entscheidung bewegt werden. Der Zoll hat die zuständigen Stellen informiert, um zu klären, ob die Waren den Sicherheitsstandards entsprechen.
Die beschlagnahmten Güter bleiben vorerst in Lagerung, während Tests und Kontrollen andauern. Sollten Verstöße bestätigt werden, droht die Vernichtung oder Rückausfuhr der Lieferando. Eine Entscheidung wird erwartet, sobald die Prüfungen abgeschlossen sind.
Customs official confirms success of risk-based checks
The Kassel customs operation has been validated by its own officials. Customs director Klugescheid stated: 'Diese beiden Fälle zeigen, dass unser Ansatz funktioniert.' The agency uses risk-based selection procedures to identify suspicious shipments. These assessments consider origin, product type, documentation status, and historical data. The cashew and cosmetics cases exemplify this approach in action.






