86 neue Deutsche feiern ihre Einbürgerung in Rödermark mit Grundgesetz-Jubiläum
Carolina Schleich86 neue Deutsche feiern ihre Einbürgerung in Rödermark mit Grundgesetz-Jubiläum
Rödermark begrüßt 86 neue deutsche Staatsbürger bei feierlicher Zeremonie
Am 23. Mai 2024 hat Rödermark 86 neue deutsche Staatsbürger in einer festlichen Veranstaltung willkommen geheißen. Die Einbürgerungsfeier fand wie jedes Jahr statt und fiel diesmal mit dem 75. Jubiläum des deutschen Grundgesetzes zusammen. Lokale Vertreter und Musikgruppen ehrten die Neubürger, die aus 22 verschiedenen Ländern stammen.
Die Zeremonie wurde im Rathaus abgehalten, wo Bürgermeister Jörg Rotter jedem neuen Bürger eine kleine Ausgabe des Grundgesetzes überreichte. Das Geschenk symbolisierte ihre neuen Rechte und Pflichten als deutsche Staatsangehörige. Rotter betonte dabei die Bedeutung, diese Verantwortung aktiv anzunehmen.
Sven Sulzmann, Vorsitzender des Stadtrats, sprach über die historische Bedeutung des Grundgesetz-Jubiläums. Er ermutigte die Neubürger, sich engagiert am demokratischen Leben in Rödermark zu beteiligen. Für einen festlichen Rahmen sorgten Auftritte der Europa-Singgruppe der Nell-Breuning-Schule sowie des Jazz-Ensembles Jazz 03.
Unter den 86 Eingebürgerten hatten fast die Hälfte familiäre Wurzeln in Afghanistan, Syrien oder der Türkei. Zur diesjährigen Gruppe zählten zudem Menschen aus Tschechien, Kroatien und Pakistan. Während genaue lokale Zahlen zu diesen Nationalitäten nicht veröffentlicht wurden, zeigen bundesweite Daten, dass seit 2020 etwa 15.000 Afghanen, 25.000 Syrer und 10.000 Türken in Deutschland eingebürgert wurden.
Rödermark veranstaltet die Einbürgerungsfeier bereits seit Jahren am 23. Mai – ein bewusst gewählter Termin, der abseits von Feiertagen liegt, um die bürgerliche Bedeutung und nicht den festlichen Anlass in den Vordergrund zu stellen.
Die neuen Staatsbürger besitzen nun alle Rechte nach deutschem Recht. Ihre Einbürgerung bereichert die vielfältige Gemeinschaft Rödermarks, wobei fast die Hälfte der diesjährigen Gruppe Verbindungen zu Afghanistan, Syrien oder der Türkei hat. Lokale Vertreter riefen sie auf, die Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten.






