30 April 2026, 12:15

"Auto-Freitag" in Hessen: 1.300 Verstöße bei flächendeckenden Verkehrskontrollen

Polizeiautos vor einer Rennstrecke mit uniformierten Beamten auf der Straße, Stadion und Absperrungen im Hintergrund.

"Auto-Freitag" in Hessen: 1.300 Verstöße bei flächendeckenden Verkehrskontrollen

Großangelegte Verkehrskontrollen in Hessen: "Auto-Freitag" bringt Hunderte Verstöße ans Licht

Letzte Woche führte die Polizei in Hessen eine großflächige Verkehrskontrollaktion mit dem Namen "Auto-Freitag" durch. Hundertschaftlich wurden Fahrzeuge im gesamten Bundesland angehalten und überprüft – im Fokus standen Raserei, illegale Tuning-Maßnahmen und andere Verstöße. Fast 240 Beamte kontrollierten an verschiedenen Kontrollpunkten Autos, E-Scooter und Motorräder.

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Einer der Hauptkontrollposten befand sich an der Äppelallee in Wiesbaden, wo Fahrer zur Überprüfung angehalten wurden. Besonders aufgefallen war ein VW Golf GTI, bei dem der Verdacht auf unzulässige Tuning-Eingriffe bestand. Ein BMW wurde wegen verdunkelter Rückleuchten, die teilweise mit Klebeband abgedeckt waren, aus dem Verkehr gezogen.

Ein E-Scooter mit zwei Insassen versuchte, die Kontrolle zu umgehen, wurde jedoch später von der Polizei gestellt. Bei einem weiteren E-Scooter fehlte das vorgeschriebene Kennzeichen. Auch überhöhte Geschwindigkeit war ein zentraler Schwerpunkt: Ein Autofahrer wurde mit 208 km/h in einer 120er-Zone gemessen. Eine junge Frau wurde zudem erwischt, weil sie während der Fahrt ihr Handy in der Hand hielt.

Landweit wurden im Rahmen der Aktion 936 Fahrzeuge überprüft. Die Beamten dokumentierten 36 Straftaten sowie 1.266 Ordnungswidrigkeiten. Die hohe Zahl an Verstößen führte zu Bußgeldern, Verwarnungen und – wo nötig – zu weiteren Ermittlungen.

Die "Auto-Freitag"-Aktion zeigt, wie konsequent die Polizei gegen rücksichtslose und regelfeindliche Fahrer vorgeht. Mit fast 1.300 festgestellten Verstößen unterstreichen die Behörden ihren anhaltenden Einsatz für mehr Verkehrssicherheit. In den kommenden Monaten sind weitere Kontrollen und verschärfte Maßnahmen zu erwarten.

Quelle