16 April 2026, 12:12

Collien Fernandes wirft Ex-Mann Christian Ulmen digitale Gewalt vor – Staatsanwaltschaft ermittelt

Eine Gruppe von Menschen in einem öffentlichen Raum in eine hitzige Diskussion mit Reportern vertieft, die Mikrofone, Handys und Papiere im Hintergrund halten.

Collien Fernandes wirft Ex-Mann Christian Ulmen digitale Gewalt vor – Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Schauspielerin Collien Fernandes hat ihren Ex-Mann, Christian Ulmen, der digitalen Gewalt beschuldigt. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat nun Ermittlungen eingeleitet, und ein Strafverfahren gegen Ulmen läuft bereits. Der Fall hat eine Debatte über Medienethik und den Umgang mit Vorwürfen in öffentlich-rechtlichen Sendern ausgelöst.

Fernandes' Vorwürfe führten zu polizeilichen Untersuchungen, bei denen die Behörden die Anschuldigungen gegen Ulmen prüfen. Unterdessen hat der Medienanwalt Christian Schertz die Berichterstattung von NDR und der ARD-Talkshow Caren Miosga scharf kritisiert. Er wirft dem Format vor, einseitig zugunsten von Fernandes zu berichten, indem Ulmens Perspektive ausgeblendet werde. Die anstehende Folge soll Fernandes und die Politikerin Stefanie Hubig zu Gast haben, doch Schertz hält diesen Ansatz für rechtlich bedenklich.

Schertz wies auch Vorwürfe zurück, Ulmen habe Deepfake-Videos erstellt oder verbreitet, und bezeichnete diese Behauptungen als haltlos. Zudem widersprach er der Berichterstattung des Spiegel über einen Vorfall auf Mallorca und nannte sie unvollständig. Er verwies auf Polizeiakten, die auf Fehlverhalten beider Seiten hindeuteten, und kündigte rechtliche Schritte gegen das Magazin an.

Die Redaktion von Caren Miosga verteidigte ihre Haltung und betonte, die Sendung wolle auf Lücken im rechtlichen Schutz vor digitaler Gewalt aufmerksam machen. Man halte sich an die Grundsätze verantwortungsvoller Berichterstattung, und Ulmen gelte bis zum Beweis des Gegenteils als unschuldig.

Der Fall entwickelt sich weiter, während die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe aktiv untersucht. Möglicherweise folgen Klagen gegen Medienhäuser, und die öffentlich-rechtlichen Sender stehen wegen ihrer Berichterstattung in der Kritik. Die Diskussion über digitale Gewalt, Medienvoreingenommenheit und faire Darstellung in Rechtsstreitigkeiten bleibt aktuell.

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