02 April 2026, 10:12

Deutsche Unternehmerinnen setzen auf Wachstum – trotz Ängste und Finanzierungslücken

Drei Frauen in bunten Kleidern stehen vor dem Reichstaggebäude in Berlin, mit einer Menge, Fahnen und Bäumen im Hintergrund.

Deutsche Unternehmerinnen setzen auf Wachstum – trotz Ängste und Finanzierungslücken

Deutsche Frauen zeigen starkes unternehmerisches Selbstvertrauen – trotz anhaltender Herausforderungen

Eine aktuelle Studie zeigt: 71 Prozent der Unternehmerinnen in Deutschland rechnen in den kommenden Jahren mit steigenden Umsätzen. Dennoch halten viele Frauen Angst vor dem Scheitern, Finanzierungslücken und mangelnde Erfahrung davon ab, sich selbstständig zu machen.

Die Mastercard Womenomics-Studie 2025 offenbart eine Mischung aus Optimismus und Zurückhaltung bei deutschen Unternehmerinnen. Zwar sehen sich 30 Prozent der Frauen der Generation Z als potenzielle Gründerinnen, doch nur 3 Prozent planen, in die IT-Branche einzusteigen. Dies deutet auf eine Konzentration in traditionellen Bereichen statt in technologiegetriebenen Sektoren hin.

Finanzielle Sicherheit bleibt ein Problem: Nur 14 Prozent der Frauen fühlen sich im Umgang mit grundlegender Geldverwaltung sicher. Gleichzeitig erwarten 49 Prozent der Unternehmerinnen in den nächsten fünf Jahren ein Umsatzplus von bis zu 20 Prozent – ein Zeichen für vorsichtig, aber stetig wachsende Erwartungen.

Die größten Hürden für eine Gründung sind klar: 37 Prozent nennen die Angst vor dem Scheitern als Hauptgrund, gefolgt von fehlendem Kapital (35 Prozent) und unzureichender Erfahrung (30 Prozent). Viele glauben, dass eine Geschäftspartnerin oder ein Geschäftspartner diese Herausforderungen mildern könnte. Unterdessen fördert Mastercards Programm Girls4Tech junge Mädchen zwischen 8 und 16 Jahren, um sie für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern.

Seit 2020 hat Mastercard weltweit über 50 Millionen kleine Unternehmen unterstützt, darunter 37 Millionen mit Frauen an der Spitze. Die aktuelle Studie enthält jedoch keine aktualisierten Zahlen dazu, wie viele deutsche Frauen seit der Veröffentlichung im März 2025 ein Unternehmen gegründet haben.

Der Bericht unterstreicht den resilienten Gründergeist deutscher Frauen, besonders in jüngeren Generationen. Doch strukturelle Hindernisse wie Finanzierungsengpässe und Selbstzweifel bleiben bestehen. Programme wie Girls4Tech und gezielte Fördermaßnahmen könnten langfristig helfen, diese Lücken zu schließen.

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