Eintracht Frankfurt findet unter Riera defensiv zur Stabilität – doch die Offensive stockt
Liesbeth KuhlEintracht Frankfurt findet unter Riera defensiv zur Stabilität – doch die Offensive stockt
Eintracht Frankfurt zeigt unter Trainer Albert Riera neue defensive Stärke
Unter Cheftrainer Albert Riera hat Eintracht Frankfurt defensiv an Stabilität gewonnen. Die Mannschaft blieb in der Bundesliga bereits drei Spiele in Folge ohne Gegentor – ein deutlicher Wandel in ihrer Spielweise. Doch Mittelfeldstar Farès Chaïbi betont, dass das Team nun vor dem Rhein-Main-Derby am Sonntag gegen Mainz 05 (Anpfiff 15:30 Uhr) auch offensiv schärfer auftreten müsse.
Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2023 hat Riera die Frankfurter zu einer ballbesitzorientierten Mannschaft geformt. Taktische Analysen zeigen, dass sie Spiele zunehmend durch geduldigen Spielaufbau kontrollieren – eine Strategie, die im Duell mit Mainz 05 auf die Probe gestellt wird.
Die defensiven Fortschritte sind unübersehbar: Drei Siege ohne Gegentreffer sprechen für Rieras Arbeit. Dennoch räumt Chaïbi, der als "Zehn" seine Stärken ausspielt, ein, dass die Kreativität in den letzten Partien nachgelassen habe. Zwar genießt er im zentralen Mittelfeld mehr Freiheiten, doch fordert er von der Mannschaft mehr Risikobereitschaft, um wieder gefährlicher vor dem Tor zu werden.
Chaïbi will als kreativer Spielmacher mehr Verantwortung übernehmen. Zwar schätzt er die neu gewonnene Stabilität, doch betont er, dass mutigeres Spiel nötig sei, um Abwehrreihen zu durchbrechen. Das Derby gegen Mainz 05 wird zeigen, ob die Eintracht Defensive und Offensive in Einklang bringen kann.
Eintracht Frankfurts Abwehr steht unter Riera deutlich besser da, doch die Offensive wirft noch Fragen auf. Chaïbis Appell zu mehr Wagnis könnte die Marschroute für das Rhein-Main-Derby vorgeben. Das Spiel am Sonntag wird beweisen, ob das Team defensive Standfestigkeit mit mehr Kreativität verbinden kann.






