23 April 2026, 14:24

Fraport kämpft um finanzielle Stabilität – wann kehrt die Dividende zurück?

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeschlüsselt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Fraport kämpft um finanzielle Stabilität – wann kehrt die Dividende zurück?

Fraport vor ungewisser finanzieller Zukunft

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Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport, der auch mehrere internationale Drehkreuze verwaltet, steht vor einer unsicheren wirtschaftlichen Zukunft. Noch vor der Pandemie galt das Unternehmen als verlässlicher Dividendenzahler – doch seit 2019 wurden keine Ausschüttungen mehr vorgenommen. Während die Nachfrage nach Reisen langsam zurückkehrt, beobachten Anleger nun aufmerksam erste Anzeichen einer Erholung.

Die letzte Dividende zahlte Fraport 2019 aus: Damals erhielten Aktionäre 2 Euro pro Aktie, was einer Rendite von 2,85 % entsprach. Seither zwang die COVID-19-Krise das Unternehmen, die Zahlungen auszusetzen – ein deutlicher Beleg dafür, wie stark staatliche Reisebeschränkungen die Luftfahrtbranche treffen können. Die Pandemie zeigte, wie schnell regulatorische Maßnahmen den Betrieb lahmlegen und Fraport in finanzielle Bedrängnis bringen können.

Ein Streik am Frankfurter Flughafen am 16. Februar 2023 erschütterte das Vertrauen der Investoren zusätzlich. Flugausfälle und mögliche Entschädigungsforderungen ließen den Aktienkurs einbrechen. Trotz dieser Rückschläge hängt Fraports langfristige Perspektive von seinem weltweiten Netzwerk ab, zu dem Flughäfen in Griechenland, Peru, der Türkei, Bulgarien, Lima und Indien gehören.

Besonders vielversprechend könnte sich die Zusammenarbeit mit der griechischen Regierung erweisen, falls sich der Tourismus in die Region verlagert. Gleichzeitig bietet die wieder erstarkende Reisenachfrage aus Asien weiteres Potenzial. Fraport hat signalisiert, die Dividendenzahlungen wieder aufzunehmen, sobald die Buchungszahlen stabil bleiben und weitere Lockerungen der Reisebeschränkungen in Kraft treten.

Das Unternehmen bleibt unter der Wertpapierkennnummer 577330 an der Frankfurter Börse notiert. Ob und wann es wieder Dividenden geben wird und wie sich die Aktie entwickelt, hängt maßgeblich von einer nachhaltigen Erholung des Luftverkehrs ab. Bis dahin müssen Anleger abwägen: Wiegen die Risiken anhaltender Störungen schwerer als die Chancen eines sich erholenden Marktes?

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