Gasaustritt in Erfurt: Diebstahl löst Großeinsatz und Ermittlungen aus
Malte KrauseGasaustritt in Erfurt: Diebstahl löst Großeinsatz und Ermittlungen aus
Gefährlicher Gasaustritt löst Großeinsatz in Erfurt aus
Am 26. März 2026 zwang ein gefährlicher Gasaustritt in Erfurt die Behörden zu einem Großeinsatz. Gegen 8:00 Uhr morgens füllte sich der Keller eines Wohngebäudes mit einem potenziell explosiven Luft-Gas-Gemisch. Wie sich später herausstellte, war der Austritt auf ein gestohlenes Kupferrohr der Heizungsanlage zurückzuführen.
Unbekannte Täter waren in den Heizungskeller eingedrungen und hatten ein drei Meter langes Kupferrohr aus der Gasheizung entfernt. Durch die Entwendung entwich Gas, das sich in dem abgeschlossenen Raum zu einer gefährlichen Konzentration ansammelte. Ein 40-jähriger Bewohner erlitt leichte Verletzungen, nachdem er die Dämpfe eingeatmet hatte.
Die Feuerwehr rückte umgehend an, stellte die Gaszufuhr des Gebäudes ab und bannte so die akute Gefahr. Die Polizei bestätigte später, dass das gestohlene Rohr einen Wert von etwa 50 Euro hatte. Der Gesamt-Schaden an der Immobilie wurde auf rund 25 Euro geschätzt.
Die Ermittler gehen nun von versuchter schwerer Brandstiftung, versuchter Sprengstoffzündung, gefährlicher Körperverletzung und Diebstahl aus. Das Motiv für den Einbruch bleibt unklar.
Die Gasversorgung des Gebäudes wurde gesichert, um weitere Risiken auszuschließen. Der verletzte Bewohner wurde medizinisch versorgt, während die Polizei die Ermittlungen fortsetzt. Sobald die Verantwortlichen für den Diebstahl und den Gasaustritt identifiziert sind, könnten Anklagen folgen.






