15 April 2026, 18:12

Neu-Isenburg senkt Energiepreise – doch Festpreis-Kunden zahlen mehr

Eine Liniengrafik auf einem weißen Hintergrund, die die Stromkostenvariationen in Großstädten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Neu-Isenburg senkt Energiepreise – doch Festpreis-Kunden zahlen mehr

Stadtwerke Neu-Isenburg kündigen Änderungen bei den Energiepreisen ab dem 1. Januar 2024 an

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Stadtwerke Neu-Isenburg haben Preisänderungen für Strom und Gas bekannt gegeben, die zum 1. Januar 2024 in Kraft treten. Während viele Kunden von sinkenden Kosten für Erdgas und Strom profitieren werden, müssen Verbraucher mit einem bestimmten Festpreis-Tarif deutliche Mehrbelastungen verkraften. Die Anpassungen sind Teil der fortlaufenden Strategie des Unternehmens, Bezahlbarkeit und Marktbedingungen in Einklang zu bringen.

Deutliche Entlastung für die meisten Gaskunden Die überwiegende Mehrheit der Erdgaskunden kann sich über spürbare Preissenkungen freuen: Wer die Tarife isyERDGAS_basis, isyERDGAS_private oder isyERDGAS_commercial nutzt, zahlt ab dem neuen Jahr rund 30 Prozent weniger. Die Reduzierung spiegelt die Bemühungen des Versorgers wider, Einsparungen aus seiner beschaffungspolitischen Ausrichtung an die Kunden weiterzugeben.

Auch die Strompreise sinken leicht. Der Arbeitspreis im Grundversorgungstarif verringert sich von 38 auf 37 Cent pro Kilowattstunde, was einer durchschnittlichen Ersparnis von 2,7 Prozent entspricht. Der monatliche Grundpreis für Strom bleibt hingegen unverändert.

Deutliche Mehrkosten für Festpreis-Kunden Nicht alle Haushalte werden von den Preissenkungen profitieren. Der zweijährige Festpreis-Tarif isyERDGAS_24 läuft zum 31. Dezember 2023 aus – betroffene Kunden wechseln automatisch in den Tarif isyERDGAS_private. Für sie bedeutet dies einen Preisanstieg von fast 50 Prozent.

Die Stadtwerke Neu-Isenburg haben mitgeteilt, dass die Abschlagszahlungen automatisch an die neuen Konditionen angepasst werden. Dank einer risikoarmen Beschaffungsstrategie solle das Unternehmen seine Kunden vor extremen Preisschwankungen schützen. Ungewiss bleibt unterdessen der Mehrwertsteuersatz für Erdgas: Hier ist entweder eine Rückkehr auf 19 Prozent oder eine Verlängerung der aktuellen Preisobergrenze möglich.

Gemischte Bilanz für Verbraucher Die neue Preisstruktur tritt am 1. Januar 2024 in Kraft und bringt für die Kunden unterschiedliche Folgen mit sich. Während die meisten Haushalte weniger für Gas und Strom zahlen werden, müssen ehemalige Festpreis-Kunden mit höheren Kosten rechnen. Das Unternehmen wird die Marktentwicklung sowie die regulatorischen Entscheidungen zur Mehrwertsteuer weiter beobachten.

Quelle