07 April 2026, 00:16

Gewalttätige Angriffe auf Journalisten durch Rechtsextreme in Ostdeutschland

Schwarze und weiße Titelseite einer deutschen Zeitung vom 13. November 1939, betitelt 'Weitpreubliche Zeitung', mit einem Gruppenbild von Menschen in traditioneller deutscher Kleidung in einer feierlichen Atmosphäre.

Gewalttätige Angriffe auf Journalisten durch Rechtsextreme in Ostdeutschland

Im Januar kam es in Ostdeutschland zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen einer Gruppe rechtsextremer Aktivisten und Journalisten. Etwa 30 vermummte und unmaskierte Teilnehmer, darunter Führungspersonen aus Schweizer und deutschen rechtsextremen Kreisen, waren in die Konfrontation verwickelt.

Der Vorfall ereignete sich Ende Januar in Schnellroda. Unter den Anwesenden befanden sich Vertreter der Schweizer Gruppe Junge Tat, der österreichische Aktivist Martin Sellner sowie Mitglieder der Jugendorganisation der deutschen AfD-Partei.

Während der Veranstaltung wurden Journalisten und Fotografen des Mediennetzwerks Recherche-Nord belästigt und eingeschüchtert. Einige Extremisten griffen Reporter sogar körperlich an. Manuel Corchia, ein Anführer der Jungen Tat, beschädigte das Kameraobjektiv eines Journalisten. Ein weiterer Funktionär, Tobias Lingg, bespritzte Fotografen mit Wasser.

Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Diebstahls eingeleitet. Zwar wurden keine Verletzungen gemeldet, doch die Auseinandersetzungen verliefen aggressiv. Corchia und Lingg müssen sich nun in den kommenden Monaten vor einem Schweizer Gericht für ihre Beteiligung an mehreren Straftaten verantworten.

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Die Konfrontation hat zu rechtlichen Schritten gegen zwei zentrale Figuren geführt. Die Behörden ermitteln weiterhin wegen der Angriffe und Drohungen während der Versammlung. Im Rahmen des Prozesses wird die Reihe von Straftaten der rechtsextremen Aktivisten aufgearbeitet.

Quelle